sonstige Sportarten
Rogge stellt alle Bewerber auf eine Stufe

Präsident Jacques Rogge hat auf der 117. Session des Internationalen Olympischen Komitees alle Bewerber für Olympia 2012 auf eine Stufe gestellt. Die Veranstaltung wurde feierlich von Singapurs Premierminister eröffnet.

Die 117. Session des Internationalen Olympischen Komitees ist am Dienstag um 20.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr Mesz) durch Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong feierlich eröffnet worden. Angekündigt sind 113 der 115 Vollmitglieder, Deutschland ist durch Thomas Bach und Walther Tröger vertreten.

1 200 Berichterstatter sind angereist, die meisten aus den fünf Bewerberländern für die Sommerspiele 2012, die am Mittwoch vergeben werden. Kandidaten sind London, Madrid, Moskau, New York und Paris.

Im Esplanade Theater des südasiatischen Stadtstaates stellte IOC-Präsident Jacques Rogge die fünf Bewerber am Vorabend der Wahl erneut auf eine Stufe. Alle seien fähig, Spiele von höchster Qualität zu veranstalten, sagte der IOC-Präsident und machte den Verlierern Mut: "Natürlich werden vier von ihnen tief enttäuscht sein, doch das IOC würde sie gern als aussichtsreiche Kandidaten wiedersehen."

Grenze des Wachstums ist erreicht

Der IOC-Chef bekräftigte, dass die Spiele die Grenze des Wachstums erreicht hätten. "Wir können es uns nicht erlauben, die Zahl von 28 Sportarten, 301 Wettbewerben und 10 500 Athleten zu überschreiten", sagte er. Am Freitag entscheidet die Session über das Programm der Sommerspiele 2012. Alle 28 derzeitigen Sportarten müssen durch einfache Mehrheit bestätigt werden, um ihren Platz zu behalten. Erreichen sie diese nicht, stünden fünf Weltverbände als mögliche Nachrücker bereit.

Rogge lobte die USA für ihre Fortschritte im Kampf gegen Doping. Das IOC werde seine Anstrengungen in diesem Bereich weiter verstärken, um das Image sauberer Spiele zu bewahren. Die finanzielle Lage der olympischen Bewegung sei durch den beträchtlichen Anstieg der Fernseh- und Sponsoreneinnahmen "kurz-, mittel- und langfristig solide", sagte der IOC-Präsident. Noks und Weltsportverbände könnten in nie gekanntem Ausmaß unterstützt werden.

© SID

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