Rotter hat noch kein Mandat angenommen
Kanzlei setzt Angriffe gegen BVB fort

Der Anlegeranwalt Klaus Rotter prüft weitere Vorwürfe gegen das Management des börsennotierten Fußballklubs Borussia Dortmund (BVB) und fordert den Rücktritt von Geschäftsführer Michael Meier.

HB DORTMUND. Der auf Anlegerschutz spezialisierte Münchener Anwalt wies am Montag in Dortmund den Vorwurf zurück, er wolle mit der öffentlichkeitswirksamen Strafanzeige gegen die BVB-Spitze nur neue Mandanten gewinnen. "Der Verein muss von diesem Management befreit werden. Wir wollen nicht den Verein schädigen, sondern die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen", sagte Rotter. Das tue er "aus Leidenschaft für die vielen geschädigten Aktionäre. Frustrierte Kapitalanleger kehren der Anlageform Aktie den Rücken."

Rotter hatte am vergangenen Donnerstag Strafanzeige wegen Kapitalanlagebetrugs und Kursmanipulation gegen Geschäftsführer Michael Meier und den zurückgetretenen BVB-Geschäftsführer Gerd Niebaum und eingereicht. Am Montag sagte er, seine Kanzlei prüfe weitere Klagen gegen die beiden Manager. "Die bisherigen Vorwürfe gegen die BVB-Geschäftsführung stellen nur die Spitze des Eisberges dar", sagte der Anwalt. Derzeit seien mehrere Mitarbeiter seiner Kanzlei damit beschäftigt, weitere Vorwürfe auf deren strafrechtliche Relevanz hin zu prüfen. Details wollte Rotter aber noch nicht nennen.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund prüft unterdessen noch, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleiten wird. "Es wird aber ganz sicher keine Entscheidung zum Nachteil der Beschuldigten geben, ohne dass diese zuvor angehört wurden", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

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