Rudern EM
Deutschland-Achter muss bei EM passen

Bei der Ruder-EM im polnischen Posen wird der Deutschland-Achter fehlen. Der Startverzicht bei den kontinentalen Meisterschaften erfolgt aus personellen Gründen, wie Bundestrainer Dieter Grahn bestätigte.

Die Ruder-Europameisterschaften im polnischen Posen (21. bis 23. September) gehen ohne den Deutschland-Achter über die Bühne. Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der Heim-WM in München entschied sich Bundestrainer Dieter Grahn aus personellen Gründen für einen Verzicht.

Kein Alternativ-Achter am Start

"Aufgrund von Studienverpflichtungen einer Reihe von Sportlern ist eine sinnvolle und zielgerichtete Vorbereitung nicht möglich", sagte Grahn. Einige Prüfungen und Abgabetermine von Diplom- und Hausarbeiten, die schon in die Zeit nach der WM gelegt wurden, konnten nicht ein weiteres Mal verlegt werden. Es wird auch kein Alternativ-Achter bei der erstmals seit drei Jahrzehnten wieder ausgetragenen EM an den Start gehen.

Aus dem Männer-Riemen-Bereich vertreten die Nachwuchsathleten Kristof Wilke, Richard Schmidt, Fokke Beckmann und Sebastian Schmidt, die bei der U23-WM in Strathclyde/Schottland U23-Weltmeister im Vierer ohne Steuermann wurden, in dieser Bootsklasse die deutschen Farben. Im Zweier ohne Steuermann starten die Brüder Jan und Falk Müller.

Der Deutschland-Achter wird erstmals nach der WM bei der Langstreckenregatta am 30. September in Rendsburg antreten. Hierzu beginnt die gemeinsame Vorbereitung am Ruderleistungszentrum in Dortmund am 21. September. "Bis dahin trainiert jeder Sportler individuell", so Grahn, der die Besetzung für Rendsburg in den nächsten Tagen festlegen will.

© SID

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