Rudern International
Deutsche Boote ohne Siege beim Weltcup-Finale

Beim Weltcup-Finale in Luzern ist den deutschen Teilnehmern ein Sieg verwehrt geblieben. Auch eine gute Vorstellung des Deutschland-Achter im letzten Lauf genügte nicht, um die Kanadier auf die Plätze zu verweisen.

Der Deutschland-Achter hat beim Weltcup-Finale der Ruderer in Luzern den Sieg verpasst. Das Weltmeisterboot musste sich trotz einer guten Vorstellung im Endlauf Kanada mit einer dreiviertel Länge Rückstand geschlagen geben. Platz drei ging an Russland. "Die Kanadier waren im Mittelabschnitt aggressiver. Daran müssen wir arbeiten. Wir haben uns aber weiter gesteigert, in Amsterdam waren wir noch viel weiter weg", sagte Bundestrainer Dieter Grahn, dessen Crew vor drei Wochen mit Platz vier beim Weltcup in den Niederlanden noch enttäuscht hatte.

Der Deutsche Ruderverband (DRV) kam bei der Generalprobe für die Weltmeisterschaften in München (26. August bis 2. September) auf dem Rotsee insgesamt zu fünf Medaillen - einen ersten Platz gab es allerdings nicht. Neben dem Deutschland-Achter landeten auch der Achter der Frauen, Christiane Huth/Peggy Waleska (Potsdam/Dresden) im Frauen-Doppelzweier sowie der Frauen-Doppelvierer auf Rang zwei. Berit Carow/Marie-Louise Dräger (Hamburg/Rostock) wurden im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen Dritte.

Insgesamt war der DRV mit sieben Booten in den Endläufen der 14 olympischen Klassen vertreten war, musste aber nach zehn Siegen in Serie den Erfolg im Gesamtweltcup Großbritannien überlassen. "Dieses Risiko haben wir bewusst in Kauf genommen. Es waren seit der WM in Eton für die Titelkämpfe in München und die Olympischen Spiele in Peking viele Experimente notwendig. Wenn der DRV das Ziel hat, den Weltcup zu gewinnen, dann gewinnt er ihn auch. Dieses Ziel hatten wir diesmal nicht", erklärte Müller.

Bei der Nominierung für die Titelkämpfe in München (26. August bis 2. September) gibt es für den DRV noch einige Härtefälle. Der Vierer ohne Steuermann scheiterte als Vizeweltmeister bereits im Hoffnungslauf. "Da muss man jetzt Pro und Contra abwägen", meinte Müller. Die WM-Fünften Jochen Urban/Andreas Penkner (Krefeld/Radolfzell) sind trotz ihres überraschenden Ausscheidens im Halbfinale für den Zweier ohne Steuermann bei der WM gesetzt.

© SID

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