Rudern International
Deutschland-Achter feiert Sieg in München

Dank eines starken Endspurts hat der Deutschland-Achter beim Ruder-Weltcupauftakt in München das Finale für sich entschieden. Die Mannschaft um Schlagmann Andreas Penkner verwies Polen und Australien auf die Plätze.

Beim Weltcupauftakt der Ruderer in München hat der Deutschland-Achter die Konkurrenz schlecht aussehen lassen. Das Team um Schlagmann Andreas Penkner gewann das Finale dank eines starken Endspurts auf der Olympiastrecke von 1972 in 5:32,79 Minuten mit einer Luftkastenlänge Vorsprung auf Polen und Australien und nahm damit Kurs auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Weltcup-Gesamtwertung.

Mit Platz zwei musste sich hingegen der frühere Einer-Weltmeister Marcel Hacker begnügen. Zwar ließ der Frankfurter Olympiasieger Olaf Tufte (Norwegen) und auch Vorjahres-Weltcupgewinner Ondrej Synek (Tschechien) hinter sich, doch hinter dem Überraschungssieger Alan Campbell aus Großbritannien reichte es nur zu Platz zwei.

Frauen-Achter schlägt Rumänien

Der Frauen-Achter setzte mit seinem überraschenden Sieg in 6:14,80 Minuten vor Olympiasieger Rumänien und Weltmeister Australien ein Ausrufezeichen in Richtung Weltmeisterschaft in Eton/England (20. bis 26. August).

Ein weiterer Erfolg gelang den früheren Viererweltmeistern Rene Bertram (Magdeburg) und Robert Sens (Berlin) im Doppelzweier. Das neu zusammengesetzte Duo setzte sich knapp vor den Ungarn Akos Haller/Tibor Peto und durch. Auch der Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann siegte in der Besetzung Bastian Seibt (Hamburg), Axel Schuster (Berlin), Joel El-Qalqili (Potsdam) und Stefan Mlecko (Essen) vor Irland und Australien.

Gerking/Hipler auf Platz zwei

Podestplätze holten im Zweier ohne Steuerfrau Christina Gerking/Elke Hipler (Leer/Hannover), die hinter Kanada auf Platz zwei landeten. Silber gab es auch für Magdalena Schmude/Stephanie Schiller (Berlin/Potsdam) im Doppelzweier hinter Großbritannien sowie Jörg Lehnigk und Manuel Brehmer (Ratzeburg/Berlin) und Berit Carow/Marie Luise-Dräger (Hamburg/Rostock) in den leichten Doppelzweiern. Der Vierer ohne Steuermann mit Urs Käufer (Ulm), Gregor Hauffe (Leverkusen), Toni Seifert (Leverkusen) und Philipp Adamski (Mannheim) machte die zweistellige Medaillenausbeute in den olympischen Bootsklassen für den DRV perfekt.

In den nichtolympischen Bootsklassen gewannen Felix Otto und Ole Rückbrodt (Düsseldorf/Hamburg) im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann.

© SID

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