Rudern International
DRV-Achter will zurück in die Weltspitze

Sechs Wochen vor der WM will sich der Deutschland-Achter beim Weltcup-Finale in Luzern der Weltspitze annähern. "Ich erwarte ein gutes Ergebnis", so DRV-Cheftrainer Buschbacher.

Der Deutschland-Achter will den Anschluss an die Weltspitze herstellen und sechs Wochen vor WM-Beginn Selbstvertrauen für den Saisonhöhepunkt tanken. "Ich erwarte ein gutes Ergebnis. Die Jungs haben Selbstbewusstsein, das müssen sie jetzt in Leistung umsetzen", sagte der Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes (DRV), Hartmut Buschbacher, dem Sport-Informations-Dienst (SID) vor dem am Freitag beginnenden Weltcup-Finale in Luzern.

Zuletzt hatte das DRV-Flaggschiff 2006 auf dem traditionsreichen Rotsee gewonnen und war wenige Wochen später im englischen Eton auch Weltmeister geworden. Nach dem Schiffbruch mit dem letzten Platz bei den Olympischen Spielen in Peking will sich das deutsche Großboot bei seinem ersten Weltcupstart in dieser Besetzung den Top-Nationen erstmal wieder annähern. "Das wird ein interessantes Rennen. Die Konkurrenz ist stark", sagte Buschbacher.

Fünf Veränderungen gegenüber Peking

Nach dem Peking-Debakel gab es fünf Veränderungen auf den begehrten Rollsitzen. Die acht Athleten überzeugten zuletzt beim Weltcup in München mit einem Doppelsieg im Vierer ohne Steuermann. Die Stimmung im Team sei sehr gut, die Zeiten im Training seien in Ordnung, sagt Schlagmann Sebastian Schmidt. Der Mainzer reiste mit seiner Crew nach einem Abschlusstraining im Leistungszentrum Dortmund am Mittwoch in die Schweiz.

Dort steht am Freitag zunächst der Vorlauf auf dem Programm. Insgesamt haben acht Großboote für das Weltcup-Finale gemeldet, darunter Olympiasieger Kanada, der Olympia-Zweite Großbritannien, der Peking-Dritte USA sowie die Niederlande. "Das ist ein gutes Feld, ein echter Test für die WM", sagt Schmidt.

Achter-Trainer Ralf Holtmeyer traut seinen Schützlingen bei der Generalprobe für die Weltmeisterschaften im polnischen Posen (22. bis 30. August) ein gutes Rennen zu. "Wir wollen vorne mitmischen", sagt Holtmeyer, obwohl die Besatzung in dieser Saison erst ein Rennen bei der Hügelregatta im Mai in Essen gemeinsam bestritten hat.

Cheftrainer Buschbacher will "vier bis fünf Tage" nach dem Weltcup den Großteil seiner WM-Mannschaft präsentieren: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Ich hoffe, der setzt sich in Luzern fort."

© SID

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