Rudern International
DRV hofft zum Weltcup-Auftakt auf Medaillenregen

Zum Weltcup-Auftakt im österreichischen Ottensheim kann der Deutsche Ruderverband auf einen wahren Medaillenregen hoffen. Gleich elf Boote stehen in den verschiedenen Klassen in einem Finale.

Im Idealfall könnten die Athleten des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in Medaillen regelrecht schwimmen. Angeführt von Vizeweltmeister Marcel Hacker stehen beim Weltcup-Auftakt im österreichischen Ottensheim in den 14 olympischen Klassen elf Boote des DRV. Hacker genügte im Halbfinale im Einer in 6:54,05 Minuten ein zweiter Platz hinter dem Tschechen Ondrej Synek (6:51,81), um im Endlauf am Sonntag dabei zu sein. "Bei der harten Konkurrenz und der zeitlichen Verschiebung bin ich sehr zufrieden. Ich bin froh, dass ich im Finale bin. Am Sonntag werden die Karten neu gemischt, da will ich angreifen", meinte der Frankfurter, dessen Halbfinale wegen eines Unwettters von den Mittags- in die Abendstunden verlegt worden war.

Die viermalige Olympiasiegerin Kathrin Boron war im Einer hingegen schon am Freitag bei ihrem Comeback auf der internationalen Bühne im Zwischenlauf gescheitert.

Deutscher Achter ausgeschieden

Ausgeschieden ist unterdessen auch der deutsche Achter, der in Ottensheim allerdings nur mit der zweiten Garnitur am Start war. Das DRV-Flaggschiff kam im Hoffnungslauf in 5:42,53 Minuten nicht über Platz drei hinter China (5:39,04) und den Niederlanden (5:41,29) hinaus. Schon im Vorlauf war das Großboot nur Vierter geworden. "Man hat gesehen, dass man nur mit den allerbesten Athleten in der Weltspitze mitrudern kann", sagte DRV-Sportdirektor Michael Müller.

Bundestrainer Dieter Grahn nutzte den Weltcup im Jahr der Heim-WM in München (26. August bis 2. September), um seinen zweiten Anzug zu testen. Mit dem Dresdner Jörg Dießner saß nur ein Mitglied aus der Crew im Boot, die im vergangenen Jahr im englischen Eton WM-Gold gewann. Der deutsche Frauenachter zog hingegen als Vize-Weltmeister durch einen Sieg im Hoffnungslauf noch ins Finale ein.

Auch Andreas Penkner (Radolfzell) und Jochen Urban (Krefeld) haben im Zweier ohne Steuermann den Endlauf erreicht. Den WM-Fünften genügte im Halbfinale in 6:43,31 Minuten ein dritter Platz hinter den Briten Colin Smith/Matthew Langridge (6:38,77) und den Kanadiern Scott Frandsen/Barney Williams (6:41,25).

Ins Finale ist auch der deutsche Vierer ohne Steuermann eingezogen. Die Vizeweltmeister kamen im Halbfinale in 6:03,61 Minuten hinter Frankreich (6:02,46) und Tschechien (6:02,92) ebenfalls auf Rang drei.

© SID

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