Rudern International
Hacker freut sich über gelungenen Saisonstart

Marcel Hacker konnte sich beim Ruder-Weltcup über einen gelungenen Auftakt in die olympische Saison freuen. Der deutsche Meister hat das große Ziel Peking schon fest im Visier.

Für Marcel Hacker hätte der Saisonstart kaum besser verlaufen können. Der deutsche Meister hat beim Ruder-Weltcup in München mit einem souveränen Vorlaufsieg einen gelungenen Einstand in die olympische Saison gefeiert. Eine Stunde nach dem Rennen dachte der 31-Jährige aber schon an den Höhepunkt des Jahres: "Am 15. August um 15.50 Uhr will ich am Start sein. Das ist mein Hauptziel, darauf liegt mein Fokus", sagte der Frankfurter mit Blick auf den Endlauf bei den Sommerspielen in Peking.

In München, wo zwölf der am ersten Tag gestarteten 17 Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) ohne Umweg die nächste Runde erreichten, präsentierte sich Hacker gut acht Monate nach seinem enttäuschenden fünften Platz bei der Heim-WM an gleicher Stelle zum Auftakt in guter Verfassung. Der Olympia-Dritte von 2000 gewann mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit sein Rennen mit einer guten Länge Vorsprung auf den Litauer Mindaugas Griskonis und ersparte sich bei seinem Halbfinal-Einzug den Umweg über den Hoffnungslauf.

"Die Aufgabe, die ich mir gestellt habe, habe ich gut gelöst", meinte Hacker, der seine Achterbahn-Karriere mit einer Top-Platzierung in Peking krönen will. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, auf dem am Samstag mit dem Halbfinale ein weiterer Schritt folgen soll. Die erste Regatta in der olympischen Saison sei fast schon die wichtigste. Hier müsse man sich international beweisen und den richtigen Saisonstart erwischen, so Hacker über den Stellenwert des Weltcups auf seinem "Gartenteich".

Aber nicht nur Hacker erwischte auf der Regattastrecke der Sommerspiele von 1972 einen guten Start in den ersten internationalen Wettbewerb. Im Einer der Frauen zogen Sophie Dunsing (Berlin) und Stephanie Schiller (Potsdam) ins Viertelfinale ein. Die Bootsklasse ist von besonderer Bedeutung für den DRV, da er sich dort, wie auch im Leichtgewichts-Vierer der Männer, im Juni in Posen noch einen Startplatz für Peking sichern muss. In den übrigen zwölf der 14 olympischen Klassen ist der DRV bereits qualifiziert. Der Leichtgewichts-Vierer erreichte nach einer starken Vorstellung hingegen als Vorlaufgewinner das Halbfinale.

Insgesamt feierte der DRV am Donnerstag sieben Vorlaufsiege. Darunter die Europameisterinnen Lenka Wech/Maren Derlien (Saarbrücken/Hamburg) im Zweier ohne Steuerfrau, die nach ihrem Erfolg im Halbfinale stehen. Gleiches gilt für die WM-Dritten Berit Carow/Marie-Louise Dräger (Hamburg/Rostock) im Leichtgewichts-Doppelzweier. Der Deutschland-Achter greift als Vize-Weltmeister unterdessen erst am Freitag mit seinem Vorlauf ins Geschehen ein.

© SID

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