Rudern International
Zwei Titel für deutsche "Jung-Ruderer"

Bei der U23-WM der Ruderer im belgischen Hazewinkel gab es für die deutschen Athleten gleich zweimal Gold in den olympischen Disziplinen. Zum besten Einer-Ruderer avancierte dabei Karsten Brodowski aus Potsdam.

Starke Leistungen hat der deutsche Ruder-Nachwuchs bei der U23-WM im belgischen Hazewinkel abgerufen. Den Titel im Einer holte sich dabei der Potsdamer Karsten Brodowski. Der 21-Jährige gewann das Finale in 6:46,93 Minuten mit mehr als einer Länge Vorsprung auf den Neuseeländer Nathan Cohen und den Rumänen Daniel Frateanu.

Gold gewann auch der Zweier ohne Steuermann mit Kristof Wilke (Radolfzell) und Sebastian Schmidt (Mainz). Das Duo setzte sich in 6:27,84 Minuten vor den Konkurrenten aus Serbien und Großbritannien durch.

Der DRV stellte wie im vergangenen Jahr in Amsterdam die erfolgreichste Mannschaft und darf sich über einen breiten und leistungsstarken Unterbau der Olympiamannschaft freuen. Zweimal Gold, viermal Silber und fünfmal Bronze übertrafen das erhoffte Resultat von Sportdirektor Michael Müller um Längen.

Starker Nachwuchs setzt A-Kader unter Erfolgsdruck

"Mit diesem Resultat macht der Nachwuchs mächtig Druck auf den A-Kader im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2008", sagte Müller. Das gilt auch für den Achter, der mit Silber hinter Kanada nach Platz vier im Vorjahr in die Medaillenränge zurückkehrte.

Ebenfalls Silber gewannen im Zweier ohne Steuerfrau Kerstin Hartmann und Katrin Reinert (Ulm/Heilbronn), der Doppelzweier mit Eva Paus und Melanie Hansen (Hürth/Schleswig) sowie das Würzburger Duo Claudia Schad und Laura Tasch im leichten Doppelzweier.

Bronze sicherten sich der leichte und der schwere Vierer ohne Steuermann sowie der Doppelvierer der Männer und Frauen. Auch der Frauen-Achter kletterte mit Platz drei auf das Treppchen.

Eine weitere Goldmedaille strich der DRV in den nichtolympischen Bootsklassen ein. Der Leichtgewichts-Doppelvierer mit Felix Reimann (Hamburg), Jonas Schützeberg (Berlin), Felix Övermann (Osnabrück) und Karim Djamshidi Gilani (Hamburg) gewann vor den USA und Australien.

© SID

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