Rudern International
Zwölf deutsche Boote im Weltcup-Finale

Beim Weltcup-Finale in Luzern haben es zwölf von 14 deutschen Booten in den olympischen Klassen ins Finale geschafft. Damit kann der Deutsche Ruderverband (DRV) für die Endläufe am Sonntag auf eine Medaillenflut hoffen.

Äußerst erfolgreich sind die Halbfinals für den Deutschen Ruderverband (DRV) beim Weltcup-Finale in Luzern gelaufen. "Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis. Alle können um die ersten drei Plätze kämpfen", hofft Sportdirektor Michael Müller auf viele Medaillen am Sonntag. Zwölf DRV-Boote in den 14 olympischen Klassen haben sich für die Endläufe auf dem Rotsee am Sonntag qualifiziert.

Bundestrainer Grahn fordert drei Podestplätze

Nachdem der neu formierte Deutschland-Achter als einziger Vorjahressieger das Final-Ticket bereits am Freitag durch einen souveränen Sieg im Vorlauf gelöst hatte, zogen am Samstag auch Jochen Urban/Andreas Penkner (Krefeld/Radolfzell) durch Rang eins im Hoffnungslauf des Zweier ohne Steuermanns, der Vierer ohne Steuermann und der Achter der Frauen nach. "Vom Achter, dem Zweier und dem Vierer erwarte ich jetzt einfach Medaillen", meinte Bundestrainer Dieter Grahn zuversichtlich.

Zudem erreichten Rene Bertram/Robert Sens (Magdeburg/Berlin) im Doppelzweier, Jörg Lehnigk/Manuel Brehmer (Ratzeburg/Berlin) im Leichtgewichts-Doppelzweier, der Leichtgewichts-Vierer der Männer ohne Steuermann sowie Ann-Katrin Thiele/Jeannine Hennicke (Potsdam) im Doppelzweier das Finale.

Qualifikation im Hoffnungslauf für Fago/Günther

Annabelle Fago/Silke Günther (beide Wetzlar) zogen hingegen nach Nicole Zimmermann/Elke Hipler (Rostock/Hannover), die ihren Vorlauf souverän gewonnen hatten, als zweites deutsches Boot durch ihren vierten Platz im Hoffnungslauf im Zweier ohne Steuerfrau in den Endlauf ein. Die Doppelvierer der Männer und Frauen hatten durch Erfolge im Vorlauf am Freitag bereits ihre Teilnahme am Finale sicher.

Überraschend im Halbfinale ausgeschieden ist der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen mit Berit Carow/Marie-Louise Dräger (Rostock). "Es waren deutliche technische Defizite zu erkennen. Ich erwarte von Bundestrainerin Jutta Lau eine kritische Überprüfung der Bootsklasse", kritisierte Müller. Das Boot hatte im vergangenen Jahr bei der WM im japanischen Gifu in der Besetzung Dräger/Daniela Reimer (Potsdam) noch Gold gewonnen.

Die Einer-Finals finden ebenfalls ohne deutsche Beteiligung statt. Der Berliner Eric Knittel belegte in seinem Halbfinale nur den sechsten Platz und erreichte damit lediglich das B-Finale am Sonntag. Der 23-Jährige ist auf dem Rotsee für Ex-Weltmeister Marcel Hacker (Frankfurt/Main) am Start, der nach einer Leistenoperation pausiert.

Bei den Frauen musste sich Peggy Waleska im Halbfinale mit Platz vier Begnügen und steht damit ebenfalls im B-Finale. Die Dresdnerin hatte allerdings Pech, da sie sich kurz vor dem Rennen an einem Ausleger eine blutende Wunde am Kopf zugezogen hatte.

Der DRV holte zudem am Samstagabend durch Ole Rückbrodt/Felix Otto (Hamburg/Düsseldorf) im Leichtgewichts-Zweier, den Vierer ohne Steuerfrau und den Leichtgewichts-Doppelvierer der Frauen drei Siege in den sieben Endläufen der nicht-olympischen Klassen. Der Leichtgewichts-Achter der Männer musste nach Erkrankung von zwei Athleten unterdessen kurzfristig abgemeldet werden.

© SID

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