Rudern National
Deutscher Achter rudert hinter USA her

Der deutsche Achter hatte beim sechsten Ruder-Marathon auf dem Nord-Ostsee-Kanal keine Chance auf den fünften Sieg. Das US-amerikanische Boot feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Der Deutschland-Achter hat seinen fünften Sieg beim Ruder-Marathon auf dem Nord-Ostsee-Kanal verpasst. Das Weltmeisterboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) landete bei der sechsten Auflage des Canal-Cups in Rendsburg nach 12,7km wie im Vorjahr auf Platz zwei. Der Sieg ging an die USA, die das Rennen in 36:39 Minuten erstmals für sich entschieden. Dritter wurde Großbritannien.

Damit gelang den Olympiasiegern aus Nordamerika die Revanche gegen das deutsche Flaggschiff, nachdem die USA bei der WM im August in England nur Bronze gewonnen hatten. "Die Amerikaner waren sehr stark und sind nicht eingebrochen. Uns fehlten am Ende einfach die Kräfte", sagte Bundestrainer Dieter Grahn.

US-Boot mit klarem Start-Ziel-Sieg

Das US-Boot kam bei ungemütlichen Witterungsbedingungen am besten vom Start weg und hatte schnell knapp zwei Längen Vorsprung auf die Briten und den Deutschland-Achter, der im Vergleich zur Goldfahrt in Eton nur auf einer Position verändert wurde. Gregor Hauffe aus Leverkusen ersetzte den an der Hand operierten Berliner Thorsten Engelmann. Die Niederlande und die Auswahl der Cambridge-Universität, die im Vorjahr gewonnen hatte, spielten frühzeitig keine Rolle mehr.

Nach etwa der Hälfte des Rennens übernahm die deutsche Mannschaft hinter Schlagmann Bernd Heidicker die Rolle des einzigen Verfolgers der Amerikaner. Allerdings konnten die Ruderer aus Übersee ihren Vorsprung auf das DRV-Boot sogar noch vergrößern und behaupteten einen Vorsprung von rund 13 Sekunden und weiteren 28 Sekunden auf Großbritannien.

Geschätzte 150 000 Zuschauer entlang der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt machten aus dem sportlichen Vergleich wie jedes Jahr ein echtes Volksfest. Bereits am Samstag hatten sich zahlreiche Ruderfans bei der Sprint-Qualifikation der Achterboote und viel Musik auf das Hauptrennen eingestimmt.

© SID

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