Rudern National
Mit neuem Ansatz zurück zum Erfolg im Achter

Der Cheftrainer des DRV, Hartmut Buschbacher, will mit erhöhtem Konkurrenzdruck und neuen Trainingsmethoden den deutschen Achter wieder auf Erfolgskurs bringen.

Mit größerem Konkurrenzdruck und neuen Trainingsmethoden will der Deutsche Ruderverband (DRV) das Achter-Flaggschiff nach dem Schiffbruch von Peking wieder auf Kurs bringen. "Wir konnten keine Goldmedaille im Achter seit 1988 gewinnen, darüber hinaus überhaupt keine Medaille seit 2000. Für mich sind die seit Jahren international ungenügenden Leistungen im individuellen Bereich und im Kleinboot dafür verantwortlich", sagte der neue DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher nach einer Analyse der Ergebnisse der Jahre 2000 bis 2008.

Man müsse künftig Konkurrenzdruck nicht nur zulassen, sondern speziell fördern, so Buschbacher vor den deutschen Kleinbootmeisterschaften am kommenden Wochenende in Brandenburg. Neben der "Erhöhung der individuellen Leistungsfähigkeit" werden in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2012 in London auch "neue trainingsmethodische Wege der Vorbereitung" beschritten.

Bei den Sommerspielen in Peking im vergangenen Jahr hatte der Achter den letzten Platz belegt. "Es wird wieder einen erfolgreichen Deutschland-Achter geben. Die ersten Schritte auf dem langen Weg nach London werden wir in diesem Jahr vornehmen. Wir kennen noch nicht jeden einzelnen Schritt, doch unser Ziel ist klar definiert", sagte der neue Sportdirektor Michael Gentsch.

© SID

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