Rudern Regatta
Deutschland-Achter sicher im Halbfinale von Luzern

Der Deutschland-Achter hat sich beim Finale des Ruder-Weltcups im schweizerischen Luzern als Vorlaufsieger für das Halbfinale qualifiziert. Auch der Frauen-Achter konnte einen Erfolg verbuchen.

Nach zuletzt schwachen Leistungen hat der Deutschland-Achter beim Weltcup-Finale im schweizerischen Luzern eine souveräne Vorstellung geboten. Das Weltmeisterboot verwies im Vorlauf in 5:37,04 Minuten den WM-Fünften Großbritannien (5:37,70) und den WM-Vierten Australien (5:39,15) auf die Plätze zwei und drei und zog damit sicher ins Halbfinale am Samstag ein.

"Die Jungs haben gezeigt, dass sie noch leben"

"Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben gut umgesetzt und Selbstvertrauen getankt. Die Jungs haben gezeigt, dass sie noch leben", sagte ein zufriedener Bundestrainer Dieter Grahn nach dem sicheren Start-Ziel-Erfolg. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) hatte zuletzt mit Platz vier beim Weltcup in Amsterdam noch enttäuscht.

Bei der Generalprobe für die Weltmeisterschaften in München (26. August bis 2. September) peilt die Crew um Schlagmann Bernd Heidicker (Wanne-Eickel), der nach einer überstandenen Sehnenreizung im linken Fuß wieder an Bord war, auf dem Rotsee zumindest ein Platz auf dem Podest an.

Frauen-Achter nur von den USA geschlagen

Der deutsche Frauen-Achter stand schon vor dem Vorlauf als Endlaufteilnehmer fest, da nur sechs Boote an den Start gingen. Im Vorlauf, der lediglich zur Ermittlung der Bahnen für das Finale am Sonntag diente, kamen die Vizeweltmeisterinnen und Weltcup-Führenden um Schlagfrau Elke Hipler (Hannover) hinter Weltmeister USA auf den zweiten Rang.

Insgesamt verzeichnete der DRV, der in Luzern in 13 von 14 olympischen Klassen mit 18 Booten vertreten ist, mit sechs Vorlaufsiegen eine gute Bilanz. "Das war ein erfreulicher Auftakt. Die Boote, auf die wir gesetzt haben, konnten die Erwartungen erfüllen", meinte Sportdirektor Michael Müller, der allerdings das überraschende Aus des Vierers ohne Steuermann mitansehen musste. Die Vizeweltmeister verpassten nach Rang vier im Vorlauf und dem fünften Platz im Hoffnungslauf den Einzug ins Halbfinale.

Weitere Finalqualifikationen

Neben dem Achter kamen Marco Geisler (Hamburg) im Einer, beide Doppelzweier der Frauen, der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen sowie der Doppelvierer der Frauen um die viermalige Olympiasiegerin Kathrin Boron (Potsdam) zu Erfolgen. Dieses Boot qualifizierte sich ebenso wie der Frauen-Achter direkt für das Finale.

Einer-Vizeweltmeister Marcel Hacker verzichtete unterdessen auf einen Start. Der Frankfurter schiebt nach zwei dritten Plätzen bei den Weltcups in Ottensheim/Österreich und Amsterdam eine intensive Trainingsphase bis Anfang August im Schweizer St. Moritz als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften ein.

© SID

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