Rudern Regatta
Direkter Finaleinzug für den Deutschland-Achter

Das Flagschiff des Deutschen Ruderverbandes hat souverän den Einzug in das Finale beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee pefekt gemacht. Polen wurde dabei um eine Länge geschlagen.

Der Deutschland-Achter ist nach der nervenaufreibenden Personaldebatte wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) verwies im Vorlauf des Weltcup-Finals auf dem Rotsee in Luzern den WM-Fünften Polen und dem WM-Vierten Großbritannien auf die Plätze zwei und drei und zog damit direkt in den Endlauf am Sonntag ein.

"Wir hatten einen guten Rhythmus und haben unsere Fehler gegenüber dem letzten Rennen abgestellt. Wir lagen direkt in Führung und konnten so etwas entspannter rudern", erklärte Schlagmann Bernd Heidicker nach dem Erfolg mit einer guten Länge Vorsprung.

Führung von Beginn an

Der 28-Jährige aus Wanne-Eickel hatte zudem noch eine weitere Erklärung für die souveräne Vorstellung parat: "Die Mannschaft fühlt sich schlecht, wenn da ein Schlagmann sitzt, der mit dem Trainer nicht kann. Das ist die Mannschaft skeptisch. Der Teamgeist macht eine Menge aus und der stimmt bei uns."

Heidicker spielte damit auf seine kurzfristige Berufung in das deutsche Großboot an, von der er "schon überrascht war." Der bisherige Schlagmann Andreas Penkner (Radolfzell), der den Achter im vergangenen Jahr im japanischen Gifu zu WM-Bronze geführt hatte, war von Bundestrainer Dieter Grahn erst Ende Juni in den Zweier versetzt worden, obwohl beim Weltcup-Auftakt in München unter Penkners Regie noch ein Sieg eingefahren worden war.

Personaldebatten sind beendet

Grahn will unterdessen von Personaldebatten vor der WM nichts mehr wissen. "Die Entscheidung ist gefallen, die Diskussionen sind beendet", sagte der Bundestrainer, dessen neu formiertes Team bei der Henley-Regatta in der vergangenen Woche im Halbfinale an den Niederlanden gescheitert war. "Das war eine solide Leistung und ein Schritt in die richtige Richtung. Darauf können wir aufbauen. In der nächsten Woche gehen wir ins Trainingslager. Davon verspreche ich mir einen weiteren Leistungsschub", meinte Grahn, der mit dem Flaggschiff bei der WM im englischen Eton (20. bis 28. August) eine Medaille holen will.

Neben dem Achter zogen unterdessen Ole Rückbrodt/Felix Otto (Hamburg/Düsseldorf) im nicht-olympischen Leichtgewichts-Zweier, Nicole Zimmermann/Elke Hipler (Rostock/Hannover) im Zweier ohne Steuerfrau und der Doppelvierer der Frauen direkt ins Finale auf dem Rotsee ein.

Im Einer der Frauen landete Peggy Waleska (Dresden) hinter der zweimaligen Olympiasiegerin Jekaterina Karsten auf dem zweiten Platz und erreichte wie die Weißrussin das Halbfinale, während im Einer der Männer Eric Knittel auf Platz zwei hinter dem Schweden Lassi Karonen kam und damit in den Hoffnungslauf musste.

© SID

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