Rudern Regatta
Überraschende Niederlage für den deutschen Achter

Der amtierende Weltmeister musste sich überraschend geschlagen geben. Bei der Generalprobe für den Ruder-Weltcup in Amsterdam landete der Deutschland-Achter beim "Prag Primatorky Race" auf der Moldau nur auf Platz zwei.

Die Generalprobe ist misslungen: Der Deutschland-Achter musste bei der Testfahrt für den Ruder-Weltcup in Amsterdam (22. bis 24. Juni) eine überraschende Niederlage hinnehmen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) landete als amtierender Weltmeister beim "Prag Primatorky Race" nur auf Platz zwei hinter einem Achter von Dukla Prag. Nach 2000m auf der Moldau hatte das Team um Schlagmann Bernd Heidicker (Wanne-Eickel) im Ziel eine Länge Rückstand auf das tschechische Boot, in dem unter anderem die Einerspezialisten Ondrej Synek und Vaclav Chalupa saßen.

Bundestrainer Grahn: "Wir waren uns zu sicher"

"So ein schlechtes Rudern habe ich lange nicht mehr von der Mannschaft gesehen. Wir waren uns zu sicher. Das darf nicht passieren", meinte ein enttäuschter Bundestrainer Dieter Grahn, der im Vergleich zum WM-Finale im vergangenen Jahr im englischen Eton lediglich eine Änderung vornahm. Der Ratzeburger Florian Menningen ersetzte Jörg Dießner aus Dresden.

Nach dem Weltcup in Amsterdam steht noch das Weltcup-Finale in Luzern (13. bis 15. Juli) auf dem Programm des Achters, bevor bei der Heim-WM in München (26. August bis 2. September) der Titel erfolgreich verteidigt werden soll.

© SID

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