Rudern WM
Buschbacher: "Alles Richtung London 2012"

Am Samstag fällt der Startschuss für die Ruder-WM in Neuseeland. Im SID-Interview spricht Cheftrainer Hartmut Buschbacher über die Ziele und richtet den Blick auf London 2012.

Cheftrainer Hartmut Buschbacher will mit den deutschen Ruderern bei den Weltmeisterschaften in Neuseeland an das sehr gute Ergebnis der vergangenen WM anknüpfen. Dabei richten sich die Blicke des 52-Jährigen aber schon auf die Olympischen Spiele 2012 in London. Im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) spricht Buschbacher auch über die Zielsetzung des DRV und den Ausfall von Marcel Hacker für die WM

SID: "Herr Buschbacher, am Samstagabend deutscher Zeit startet die Ruder-WM in Neuseeland. Wie sind Sie mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden?"

Hartmut Buschbacher: "Wir haben das schöne Wetter vom Trainingslager in den USA mitgebracht. Das Hotel ist in Ordnung, die Anlage machbar. Auch mit den Booten hat alles geklappt. Wir haben in Sacramento drei Wochen intensiv gearbeitet. Unsere Weltmeisterboote mit dem Achter, dem Männer-Doppelzweier und dem leichten Vierer der Männer sind in guter Verfassung."

SID: "Nach dem Debakel 2008 in Peking lief der Neubeginn bei der WM im vergangenen Jahr in Posen mit drei Titeln und insgesamt fünf Medaillen in den olympischen Klassen sehr gut. Kann der DRV daran anknüpfen?"

Buschbacher: "Im letzten Jahr haben wir positiv überrascht. Wir haben nach Peking einige Maßnahmen innerhalb des Verbandes durchgeführt, die zu dem Ergebnis geführt haben. Die Meßlatte liegt in diesem Jahr aber höher. Einige Athleten aus starken Nationen haben im Jahr nach den Olympischen Spielen pausiert. Die sind wieder dabei, daher wird es jetzt schwieriger."

SID: "Wie lautet denn die Zielsetzung des DRV?"

Buschbacher: "Wir wollen zeigen, dass wir auch in der Breite gut aufgestellt sind und an das gute Ergebnis der WM 2009 anknüpfen können. Wir wollen Medaillen gewinnen, natürlich auch den einen oder anderen Titel. Fünf Medaillen wären wieder gut. Natürlich geht alles schon in Richtung 2012 in London. Auch daher wollen wir uns in Neuseeland weiter in der Spitze etablieren."

SID: "Marcel Hacker hat seine Saison in Absprache mit Ihnen vorzeitig beendet. Wie schwer wiegt sein Ausfall für die WM?"

Buschbacher: "Marcel will die Olympischen Spiele 2012 mit einer Medaille abschließen, wenn möglich mit Gold. Daher haben wir eine gute Absprache getroffen. Jetzt können wir in Neuseeland auch jüngere Sportler testen, die sich beweisen können. Konkurrenz belebt ja das Geschäft."

SID: "Welche Nationen schätzen Sie denn bei der WM besonders stark ein?"

Buschbacher: "England ist sehr stark aufgestellt, das haben sie schon bei den Weltcups unter Beweis gestellt. Und Neuseeland will sich in der Heimat natürlich gut präsentieren."

© SID

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