Rudern WM
Finanzierung der Ruder-WM so gut wie sicher

Die Finanzierung der Ruder-WM Ende August in München scheint trotz kleinerer Budget-Lücken gesichert. Bis auf definitve Sponsorenzusagen stehe die Finanzierung "im Prinzip", erklärte WM-OK-Chef Bernd Schuhmacher.

Trotz einiger Budget-Lücken scheint die Finanzierung der Ruder-WM in München (26. August bis 2. September) in trockenen Tüchern zu sein. "Wir werden aus öffentlicher Hand vom Bund und vom Land Bayern unterstützt. Aber wir wissen auch, dass das noch nicht genug ist. Die Finanzierung steht aber im Prinzip", sagte WM-OK-Chef Bernd Schuhmacher am Donnerstag in München.

Der Deutsche Ruderverband (DRV) unterhalte derzeit Gespräche mit potenziellen Sponsoren, könne aber mit Rücksicht auf die Partner noch keinen Vollzug melden, ergänzte Schuhmacher. Das Gesamtbudget für die ersten Weltmeisterschaften in Deutschland seit 1998 in Köln beziffert er auf "etwa eine Million Euro", sagte er dem sid.

Wohl kein Überschuss

Davon trage der Steuerzahler 25 Prozent, ein weiterer "geringer Teil" werde vom Internationalen Ruderverband (Fisa) finanziert. Den Rest sollen die Eintrittskarten-Verkäufe (weitere 25 Prozent) und der DRV selbst einbringen. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir das hinbekommen, aber einen Überschuss wird es wohl nicht geben", sagte Schuhmacher.

Auch von den Fersehpartnern - ARD und ZDF übertragen die beiden Finaltage live - ist kein Zuschuss zu erwarten. "Im Gegenteil: Wenn wir besondere Wünsche haben und etwa zusätzliche Kameras möchten, unterstützen wir das selbst mit", sagte Schuhmacher.

Größte Ruder-WM aller Zeiten

Der DRV erwartet auf der Regatta-Strecke der Olympischen Spiele von 1972 laut Schuhmacher 60 000 Zuschauer zur "größten WM, die bisher stattgefunden hat". Rund 1 200 Teilnehmer aus 70 Nationen werden um die Medaillen und um 70 Prozent der Startplätze für die Olympischen Spiele in Peking 2008 kämpfen. 300 freiwillige Helfer sind im Einsatz.

"Ich bin überzeugt, dass es eine tolle WM wird. Ich hoffe, dass wir vom momentanen Deutschland-Hype profitieren, unsere Randsportart in den Blickpunkt rücken und den Spitzensport aus der Doping-Ecke herausbewegen können", sagte Thorsten Engelmann, Mitglied des bei der WM 2006 in Eton erfolgreichen Deutschland-Achters.

© SID

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