Rudern WM
Hacker steht im Einer-Halbfinale

Für den erst kürzlich operierten Marcel Hacker ist der Auftakt der Ruder-WM erfolgreich verlaufen. Der ehemalige Einer-Weltmeister gewann seinen Vorlauf und qualifizierte sich für das Halbfinale am Donnerstag.

Marcel Hacker war mit dem Auftakt bei der Ruder-WM in Eton vollends zufrieden. Der frühere Einer-Weltmeister gewann seinen Vorlauf und schaffte die direkte Qualifikation für das Halbfinale am Donnerstag. Doch noch wichtiger war die Erkenntnis, dass seine vor knapp zwei Monaten operierten Leisten den Härtetest erfolgreich bestanden haben.

"Das Wichtigste für mich war zu sehen, dass die Leiste hält. Das gibt Selbstvertrauen und Zuversicht", sagte Hacker, für den der WM-Auftakt das erste Rennen nach dem Eingriff bedeutete. "Meine Taktik ist aufgegangen. Ich habe mich besonders auf den Start konzentriert."

Hacker distanziert die Konkurrenz

Der für Frankfurt startende Magdeburger distanzierte in 6:50,87 Minuten souverän den zweitplatzierten Kubaner Yoennis Hernandez Arruez um mehrere Längen. Der Brite Alan Campbell, der den Weltcup in München vor Hacker gewonnen hatte, gab sich bereits nach der Startphase geschlagen und ruderte gemächlich mit einem Rückstand von 30 Sekunden ins Ziel, um für den Hoffnungslauf am Dienstag Kraft zu sparen.

Den Auftakt zu einem insgesamt erfolgreichen Start für den Deutschen Ruderverband (DRV) hatte Peggy Waleska im Frauen-Einer bereitet. Mit Platz zwei hinter Sydney-Olympiasiegerin Jekaterina Karsten (Weißrußland) zog die Dresdnerin ebenfalls in die Vorschlussrunde ein.

Guter Start für Zweier ohne Steuerfrau

Ausgezeichnet startete der Zweier ohne Steuerfrau in die Weltmeisterschaft. Nicole Zimmermann (Rostock) und Elke Hipler (Hannover) gewannen ihren Vorlauf vor Neuseeland und sammelten Mut und Zuversicht für ihren geplanten Doppelstart. Die beiden Riemen-Ruderinnen sind nämlich ebenso für den Frauen-Achter vorgesehen, der am Montag seinen Vorlauf bestreitet.

Auch die beiden Doppelzweier hielten sich schadlos und zogen als Vorlaufsieger ohne Umweg in die Halbfinals ein. Rene Bertram (Magdeburg) und Robert Sens (Berlin) qualifizierten sich als Sieger für die nächste Runde, dem Berliner Duo Britta Oppelt und Susanne Schmidt genügte hinter Olympiasieger Neuseeland Platz zwei zum Weiterkommen. Auch der Vierer ohne Steuermann landete hinter Neuseeland auf Rang zwei und steht in der Vorschlussrunde.

Sechs von sieben deutschen Booten vorzeitig im Halbfinale

"Das ist ein gelungener Auftakt mit sechs von sieben Booten, die vorzeitig im Halbfinale stehen", sagte DRV-Sportdirektor Michael Müller. Gestrauchelt waren im Vorlauf lediglich der Zweier ohne Steuermann mit Andreas Penkner (Radolfzell) und Jochen Urban (Krefeld), die als Dritte nun in den Hoffnungslauf am Mittwoch müssen.

Am Montag greift auch der Deutschland-Achter in die WM ein. Um 13.24 Uhr Mesz startet der Vorlauf des ambitionierten deutschen Großbootes. Gegner der Mannschaft von Bundestrainer Dieter Grahn sind Weißrussland, die Ukraine, Gastgeber Großbritannien und Rumänien.

© SID

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