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Rupprath als Schnellster ins Rücken-Halbfinale

Thomas Rupprath ist bei der Schwimm-WM in Montreal über 50-m-Rücken in 25,44 Sekunden als Vorlaufschnellster ins Halbfinale eingezogen. Theloke-Ersatz Marco di Carli qualifizierte sich als Zwölfter (26,09) ebenfalls.

Thomas Rupprath hat sich nach den eher enttäuschenden Leistungen über 50- und 100-m-Schmetterling bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Montreal über seine Paradestrecke, die 50-m-Rücken, mit einer klasse Leistung zurückgemeldet. In 25,44 Sekunden schwamm der Weltmeister und Weltrekordler als Vorlaufschnellster ins Halbfinale.

Anschließend relativierte Rupprath seine einen Tag zuvor geäußerte Kritik zur Vorbereitung auf die Titelkämpfe. "Das war keine Kritik an den Deutschen Schwimm-Verband. Es ging mir um unsere Trainingsgruppe aus Hannover", erklärte der 28-Jährige, der einen Tag zuvor geschimpft hatte: "Die Vorbereitung war nicht optimal. Die Form stimmt nicht, und das geht auch Anderen in der Mannschaft so. Darüber muss man reden."

Seine Leistung im Vorlauf hielt Rupprath, der von zuhause "viele Motivations-SMS" bekommen hatte, für "ausbaufähig". Marco di Carli (Sögel), der als Ersatzmann für den vor der WM suspendierten Europameister Stev Theloke eingesprungen war, qualifizierte sich als Zwölfter (26,09) ebenfalls für das Halbfinale.

Antje Buschschulte mit der 4x100-m-Lagenstaffel auf Medaillenjagd

Ihre vierte Medaille in Kanada hat Antje Buschschulte mit der 4x100-m-Lagenstaffel im Visier. Mit der Magdeburgerin, Sarah Poewe (Wuppertal), Annika Mehlhorn (Baunatal) und Daniela Götz (Erlangen) zog das DSV-Quartett in 4:05,50 Minuten als Dritte in den Endlauf ein. Über 50-m-Brust schaffte Janne Schäfer (Wolfsburg) als Siebte (32,00) den Sprung ins Halbfinale.

Als Siebter im Endlauf über 1 500-m-Freistil steht Christian Hein (Rheinhessen/15:12,12). Der dreifache Junioren-Europameister Paul Biedermann (Halle/15:41,88) blieb als 22. hingegen weit unter seinen Möglichkeiten. Bestzeit legte Grant Hackett (15:00,18) vor, der mit einem Sieg nicht nur sein drittes Gold in Kanada perfekt machen könnte, sondern auch einen Eintrag in den Schwimm-Geschichtsbüchern sicher hätte. Für den Australier wäre es über diese Strecke neben zwei Olympiasiegen der vierte WM-Titel in Folge - ein Novum.

© SID

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