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Rupprath fährt ohne Einzelmedaille nach Hause

Thomas Rupprath hat seinen WM-Titel über 50m Rücken an den Griechen Aristeidis Grigoriadis verloren. In Montreal landete Rupprath auf Rang sechs, Marco Di Carli belegte Rang acht.

Die letzte Chance auf eine Einzel-Medaille hat Thomas Rupprath verpasst. Bei der Schwimm-WM in Montreal verlor Rupprath zudem seinen Titel über 50m Rücken. In 25,38 Sekunden schwamm der Weltrekordler, der zuvor über 50 und 100m Schmetterling jeweils im Halbfinale ausgeschieden war, um 36 Hundertstel an Edelmetall vorbei auf Platz sechs.

Der zweite DSV-Starter Marco Di Carli aus Sögel (26,48) belegte Rang acht. Gold sicherte sich Aristeidis Grigoriadis aus Griechenland (24,95) vor Matt Welsh aus Australien (24,99) und Liam Tancock aus Großbritannien (25,02).

Unmittelbar nach seinem letzten Rennen bei der Schwimm-WM in Montreal blickte Rupprath schon wieder nach vorn. "Ich bin ehrlich: Die WM war für mich sauschlecht. Jetzt mache ich vier Wochen Urlaub und dann greife ich wieder an", erklärte der 28-Jährige, der wie die gesamte deutsche Mannschaft zum Abschluss ohne Edelmetall auskommen musste und erstmals seit acht Jahren bei einem Großereignis ohne Dekoration nach Hause flog.

"Wenigstens habe ich den Weltrekord über 50 m Rücken behalten und bin dort noch immer der schnellste Schwimmer der Welt", meinte Rupprath nach Platz sechs auf der Paradestrecke. Im letzten Rennen ging der Hannoveraner auch mit der 4x100m-Lagenstaffel leer aus.

Zuspruch bekam Rupprath von DSV-Sportdirektor Ralf Beckmann. "Das war nicht sein Sommer, aber er hat schon so viel geleistet, dass wir ihn jetzt nicht kritisieren werden", stellte der 58-Jährige unmissverständlich fest: "Er war nicht in Top-Form, hat sich aber trotzdem gestellt. In der Lagenstaffel ist er gut geschwommen, obwohl man ihn nach den 50m Rücken um die Leine wickeln konnte."

Beckmann ist fest davon überzeugt, dass für Rupprath wieder bessere Zeiten kommen. "Schwimmtechnisch braucht er keine Hilfe. Wenn er den Kopf frei bekommt, wird es für ihn wieder aufwärts gehen", meinte Beckmann: "Auf dem Weg zu Olympia 2008 in Peking kann so eine Erfahrung auch mal ganz hilfreich sein."

© SID

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