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Rupprath und Buschschulte schwimmen ins Halbfinale

Die ersten Hürden in Richtung Endlauf haben Thomas Rupprath und Antje Buschschulte bei der Schwimm-WM in Montreal genommen. Über 100m und 50m Schmetterling schwammen beide Athleten in die Halbfinals.

Für Thomas Rupprath sind die Medaillen bei der WM in Montreal noch lange nicht abgeschrieben. Im zweiten Anlauf hat sich Rupprath seine Mini-Chance auf Edelmetall bewahrt. Über 100m Schmetterling schwamm der Olympia-Vierte als Vorlauffünfter ins Halbfinale. Zum Auftakt der Titelkämpfe hatte der Hannoveraner über die halbe Distanz den Endlauf verpasst. Antje Buschschulte kam nur 14 Stunden nach ihrem dritten Edelmetall auch über ihre Zweit-Disziplin 50m Schmetterling als Vorlaufelfte weiter.

Rupprath zeigte sich nach der Pflicht erleichtert. "Natürlich muss ich mich noch steigern, aber Hauptsache ist, dass ich noch dabei bin", meinte der 26-Jährige. In 53,03 Sekunden lag Rupprath jedoch deutlich hinter Titelverteidiger und Weltrekordhalter Ian Crocker aus den USA (51,19), der vor dem Duell mit Olympiasieger Michael Phelps (52,32) schon mal die Muskeln spielen ließ. Der deutsche Meister Helge Meeuw schied hingegen in 54,13 als 22. aus. "Ich fühle mich müde und nicht in Top-Form. Ich habe von Anfang an kämpfen müssen. Das war totaler Mist", schimpfte der 20-Jährige aus Wiesbaden.

Buschschulte peilt Endlauf statt Medaille an

Buschschulte gab sich trotz ihres Halbfinal-Einzugs keinen Illusionen auf eine weitere Medaille hin. "Diese Strecke ist für mich eine Zugabe. Es wäre schon prima, den Endlauf zu erreichen", meinte die Magdeburgerin: "Die Zeit war nicht so gut, aber morgens tue ich mich immer ein bisschen schwer." Im Ziel standen 27,19 Sekunden auf der Anzeigentafel - 69 Hundertstel langsamer als Natalie Coughlin aus den USA als Vorlaufschnellste.

Im Gegensatz zu den Frauen bei ihrer Disqualifikation am Tag zuvor schaffte die deutsche 4x200m-Freistilstaffel in der Besetzung Paul Biedermann (Halle), Benjamin Starke (Cottbus), Stefan Herbst (Leutsch) und Jens Schreiber (Hannover) sicher den Einzug ins Finale. In 7:16,72 Minuten belegte das DSV-Quartett im Vorlauf Platz sechs.

Im Endlauf als Fünfte steht auch Jana Henke aus Potsdam (8:35,73) über 800m Freistil. Titelverteidigerin Hannah Stockbauer (Erlangen) legt nach ihrem enttäuschenden Abschneiden bei Olympia in Athen derzeit eine Pause ein. Über 200m Rücken schaffte Annika Liebs aus Würzburg (2:13,78) als 13. den Einzug ins Halbfinale. Buschschulte hatte schon im Vorfeld auf einen Start über ihre Bronze-Strecke von Athen verzichtet.

© SID

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