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Russinnen folgen Davenport in die dritte Runde

Keinen Favoritensturz gab es am dritten Wimbledon-Tag bei den Damen. Sowohl Lindsay Davenport als auch Amelie Mauresmo, Kim Clijsters und eine ganze Reihe russischer Damen schafften es in Runde drei.

Für die Favoritinnen läuft bei den 119. All England Championships in Wimbledon bis jetzt alles nach Plan. Am Mittwoch, dem dritten Tag des Traditionsturniers, setzten sich die gesetzten Damen ausnahmslos durch. Die an Position eins notierte US-Amerikanerin Lindsay Davenport zerschmetterte mit ihrer Vorhand jegliches Fünkchen Spannung und fegte ihre überforderte Landsfrau Jamea Jackson mit 6:0, 6:3 vom Court.

Ebenso wenig Mühe hatte die an Nummer drei gesetzte Französin Amelie Mauresmo mit ihrer spanischen Widersacherin Maria Sanchez Lorenzo. Nach einem trockenen 6:1, 6:3 war das Match beendet. Nach dem überraschenden Ausscheiden von Justine Henin-Hardenne in der Auftaktrunde gab sich eine andere Belgierin keine Blöße: Kim Clijsters (Nr. 15) machte mit Marissa Irvin aus den USA kurzen Prozess und gewann 6:1, 6:1.

Russlands Tennis-Damen wieder nicht zu stoppen

Davenport bekommt es in der dritten Runde nun mit einer Vertreterin der wieder sehr starken russischen Tennis-Riege zu tun: Dinara Safina. Neben der 19-Jährigen haben auch Swetlana Kusnetzowa, Jelena Dementjewa, Anastasia Myskina und Jelena Lichowtsewa die russische Fahne hoch gehalten.

Kusnetzowa, die Nr. fünf der Setzliste, besiegte mit der Inderin Sania Mirza eine echte Tennis-Exotin, tat sich dabei in drei Sätzen (6:4, 6:7, 6:4) aber verhältnismäßig schwer. Myskina (Nr. 9) ließ der Japanerin Aiko Nakamura beim 6:4, 6:3 hingegen keine Chance. Während Jelena Lichowtsewa (Nr. 13) gegen die US-Amerikanerin Megan Shaughnessy mit 6:3, 7:6 die Oberhand behielt, stand Jelena Dementiewa (Nr. 6) gegen die deutsche Newcomerin Sabine Klaschka kurz vor einer nicht für möglich gehaltenen Pleite. Am Ende musste die 24 Jahre alte Münchnerin nach dem 6:2, 3:6, 6:8 gegen die als Mitfavoritin auf den Titel gehandelte Russin den Platz aber doch als Verliererin verlassen.

Russlands hoffnungsvollste Teilnehmerin tritt sogar erst morgen an, wenn die an Nr. zwei gesetzte Maria Scharapowa gegen die Bulgarin Sesil Karatantschewa antritt.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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