sonstige Sportarten
Russland kann im Fed Cup auf Scharapowa zählen

Nach ihrer Abstinenz in der Vergangenheit wird Maria Scharapowa im Fed Cup 2006 erstmals für Russland das Racket schwingen. Russlands Verbands-Chef Tarpischtschew gab die mündliche Vereinbarung bekannt.

Zum ersten Mal wird Maria Scharapowa im kommenden Jahr im Fed Cup für ihre Heimat Russland zum Schläger greifen. "Ich habe mit ihr eine mündliche Vereinbarung getroffen", erklärte der russische Verbands-Präsident Schamil Tarpischtschew der russischen Nachrichten-Agentur RIA-Nowosti.

Tarpischtschew zeigte zugleich Verständis dafür, dass die Weltranglisten-Zweite auf einen Einsatz im diesjährigen Finale am 17./18. September in Paris gegen Frankreich verzichtet. Die Belastungen für sie seien außerordentlich hoch gewesen. "Wenn ich ihr Trainer wäre, hätte ich ihr den Start im Fed Cup ebenfalls nicht erlaubt", sagte Tarpischtschew.

Der russische Teamchef und einstige Tennis-Partner von Russlands Ex-Präsident Boris Jelzin setzt im anstehenden Finale vor allem auf US-Open-Champion Swetlana Kusnezowa. Die 19-Jährige war am 19. Dezember 2004 bei einem Schauturnier in Charleroi positiv auf die verbotene Stimulanz Ephedrin getestet worden. Da die Einnahme des Aufputschmittels nach den Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada und der Tennis-Fachverbände aber lediglich bei WTA-Turnieren verboten ist, gilt Kusnezowa nicht als Dopingsünderin.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%