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San Antonio Spurs nach 81:74-Sieg NBA-Champion

Die San Antonio Spurs haben zum dritten Mal innerhalb der letzten sieben Jahre die Meisterschaft der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewonnen. Im entscheidenden siebten Spiel siegten sie 81:74 gegen Detroit.

Strahlende Sieger auf der einen, niedergeschlagene Verlierer auf der anderen Seite. Die San Antonio Spurs haben sich mit einem 81:74-Erfolg über die Detroit Pistons im alles entscheidenden siebten Spiel der "best-of-Seven"-Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den Titel gesichert. Gleichzeitig wurde Spurs-Forward Tim Duncan, an diesem Abend mit 25 Punkten und elf Rebounds, als wertvollster Spieler der gesamten Final-Serie ausgezeichnet (MVP). Nach 1999 und 2003 war dies der dritte Titel für die Spurs in den vergangenen sieben Jahren. Auch bei den beiden vorherigen Meisterschaften war Duncan zum MVP gewählt worden.

Die 18 797 Zuschauer im restlos ausverkauften SBC-Center sahen eine absolut ausgeglichene Partie. Zur Halbzeit führte der Titelverteidiger aus Detroit 39:38, ganze neunmal wechselte die Führung in den ersten beiden Spielabschnitten. Die Gäste aus Michigan bekamen jedoch früh Foulprobleme. Die "Big men" um Rasheed und Ben Wallace mussten sich über weite Strecken der zweiten Hälfte in der Defense zurückhalten. Trotzdem erwischten die Gäste nach der Pause zunächst den besseren Start und bauten ihre Führung auf 48:39 aus. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und setzten die Pistons zusehends unter Druck. Vor dem Schlussviertel war das Spiel bei einem Spielstand von 57:57 wieder völlig offen.

Duncan und Ginobili führen Spurs zum Sieg

Im letzten Spielabschnitt übernahm Tim Duncan das Kommando. Nach 14 Minuten ohne jeglichen Punkt für den "MVP" der Final-Serie traf Duncan immer besser. "Ich merkte, dass ich nicht gut gespielt habe, aber meine Teamkollegen haben mich wieder aufgebaut. Sie haben mir vollstes Vertrauen geschenkt und mir immer wieder den Ball gegeben. Das hat mir sehr geholfen", sagte Duncan nach dem Spiel. Auch der Argentinier Manu Ginobili (23 Punkte) markierte wichtige Punkte für den neuen Champion. 2:54 Minuten vor dem Ende versenkte der Südamerikaner einen Drei-Punkte-Wurf zum vorentscheidenden 72:65. "Ich könnte nicht glücklicher sein", freute sich der "Gaucho" nach dem Spiel.

Kurz vor dem Ende hatte Pistons-Guard Chauncey Billups die große Chance, sein Team wieder heranzuführen. Doch der Drei-Punkte-Versuch wurde von Gegenspieler Bruce Bowen abgeblockt - im Gegenzug, 35 Sekunden vor dem Ende, verwandelte Ginobili einen Korbleger zur Entscheidung für die Gastgeber. "Sie haben großartig gespielt, wir müssen ihnen gratulieren", gestand Detroits Trainer Larry Brown unmittelbar nach Spielende. Bester Werfer beim entthronten Titelträger aus Detroit war Richard Hamilton mit 15 Punkten.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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