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San Jose Sharks in Minnesota abgeschossen

Premiere für die Minnesota Wild in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Beim 6:1-Sieg über die San Jose Sharks erzielte das Team erstmals in der Vereinsgeschichte fünf Tore in einem Drittel.

Kein guter Abend für die beiden deutschen Eishockey-Legionäre Marcel Goc und Marco Sturm in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Ihr Team, die San Jose Sharks, ging in der Nacht zu Donnerstag bei den Minnesota Wild mit 1:6 unter. Im Stadtduell zwischen den New York Rangers und den New York Islanders brachte erst das Penaltyschiessen die Entscheidung zu Gunsten der Islanders. Mit 3:2 entführten die Gäste die Punkte aus dem Madison Square Garden.

Verhaltener Auftakt beim Torfestival

18 064 Zuschauer im Xcel Energy Center in Minnesota freuten sich im ersten Drittel über den 1:0-Führungstreffer der Heimmanschaft durch Verteidiger Willie Mitchell (15. Minute). In der Folge passierte erst mal lange Zeit so gut wie überhaupt nichts mehr. Erst in der 38. Minute zappelte der Puck wieder im Netz - diesmal hatte jedoch San Joses Nicholas Dimitrakos auf Vorlage von Marcel Goc zum Ausgleich getroffen. Mit diesem Unentschieden ging es ins Schlussdrittel.

Was dann passierte, werden die Fans der Wild so schnell nicht mehr vergessen. Das Team schoss erstmals in seiner noch recht jungen Franchise-Geschichte fünf Tore in einem Viertel. Innerhalb von 14 Minuten wurde aus dem 1:1 ein 6:1 für die Mannschaft von Headcoach Jacques Lemaire. Den Auftakt zum munteren Scheibenschießen machte Rookie Derek Boogaard (43. Minute). Es folgten Treffer von Marc Chouinard, Pierre-Marc Bouchard, Todd White und Filip Kuba zum 6:1-Endstand. "Unser Team hat zu Hause viel Selbstbewusstsein", sagte Minnesotas Angreifer Marian Gaborik, der bei seinem Saisondebüt zwei Assists beisteuerte. "Jeder zieht am gleichen Strang." Bei den Gästen aus Kalifornien stand der deutsche Verteidiger Christian Ehrhoff nicht im Aufgebot.

Satan entscheidet Derby in "Big Apple"

In einem bis zum Ende spannenden Derby zwischen den New York Rangers und den New York Islanders behielt Miroslav Satan einen kühlen Kopf. Der Angreifer versenkte im nötigen Penaltyschießen den entscheidenden Versuch im Rangers-Gehäuse. "Ich habe den Torhüter ausgeguckt. Als ich gesehen habe, dass er stehen bleibt, habe ich den Puck an ihm vorbeigeschoben", so Satan.

Nach regulärer Spielzeit hatte es zwischen den beiden Teams aus New York 2:2 gestanden. Durch Treffer von Alexei Jaschin (14.) und Miroslav Satan (41.) hatten die Islanders bereits mit 2:0 geführt, ehe Jaromir Jagr (41.) und Petr Prucha (56.) noch für den Ausgleich sorgten. In der Overtime brachte keines der beiden Teams den Puck im Netz des Gegners unter.

Für die Islanders war es der erste Sieg seit zehn Spielen gegen die Rangers. Zuvor hatte das Team aus Long Island achtmal verloren und zwei Unentschieden geholt. Der letzte Sieg datierte vom 23. November 2002. Damals hieß es 3:1 für die Islanders im Madison Square Garden.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

New York Rangers - New York Islanders 2:3, St. Louis Blues - Mighty Ducks of Anaheim 3:2, Minnesota Wild - San Jose Sharks 6:1, Colorado Avalanche - Los Angeles Kings 4:5

© SID

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