sonstige Sportarten
Scharapowa noch nicht die Nummer 1

Beim WTA-Turnier in Los Angeles musste Maria Scharapowa ihr Viertelfinalspiel gegen Daniela Hantuchova verletzt absagen. Damit verpasste die Russin vorerst auch den Sprung auf Platz eins der Weltrangliste.

Der Machtwechsel an der Spitze der Tennis-Weltrangliste der Damen ist vertagt worden. Beim WTA-Turnier in Los Angeles wurde Maria Scharapowa von einer Verletzung gestoppt. Die letztjährige Wimbledonsiegerin musste deshalb auf ihr Viertelfinale gegen die Slowakin Daniela Hantuchova verzichten, womit die derzeit ebenfalls verletzte US-Amerikanerin Lindsay Davenport vorerst die Nummer 1 bleibt.

"Ich kann nicht richtig aufschlagen und die Vorhand nicht durchziehen. Ich habe leider noch keine Wundersalbe gefunden. Meine Ärzte haben mir geraten, eine fünftägige Pause einzulegen", sagte die 18-Jährige, die im Falle eines Sieges gegen Hantuchowa als erste Russin den Tennis-Thron bestiegen hätte.

Scharapowa überholt Davenport auf jeden Fall

Doch trotz der Blessur, die Scharapowa seit dem WTA-Turnier im Oktober vergangenen Jahres immer wieder behindert, ist ihr Sprung an die Spitze programmiert. Selbst wenn sie auf den geplanten Start bei den Canadian Open in der kommenden Woche verzichten muss, wird sie die nicht für Toronto gemeldete Davenport überflügeln.

Davenport hatte Ende Juli beim im WTA-Turnier in Cincinnati, das im vergangenen Jahr einen Monat später ausgetragen wurde, ihren Titel nicht verteidigen können. Dadurch verliert die Olympiasiegerin von 1996 in der Weltrangliste 175 Punkte.

"Die Gesundheit ist wichtiger"

"Ich will die Nummer eins werden. Aber die Gesundheit ist wichtiger, als eine Nummer eins mit Schmerzen zu sein. Trotzdem - wenn es das Halbfinale der US Open gewesen wäre, hätte ich es vielleicht versucht, doch noch zu spielen", sagte Scharapowa nach ihrem Ausstieg gegen Hantuchova.

Die kampflos ins Halbfinale gelangte Hantuchova kämpft nun gegen die Russin Jelena Dementjewa um den Einzug ins Endspiel. Das zweite Semifinale bestreiten die frühere Weltrenglistenerste Kim Clijsters (Belgien) und die Italienerin Francesca Schiavone.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%