Schelte vom Trainer
Neureuthers Olympia-Debüt war schnell beendet

Das Olympia-Debüt von Felix Neureuther war schneller zu Ende als es begonnen hat. Schon im ersten Riesenslalom-Lauf schied der 21-Jährige aus. Einem Fan hat er es trotzdem recht gemacht.

HB TURIN. Als braver Sohn erfüllte der Partenkirchener wenigstens den Wunsch von "Gold-Rosi" Mittermaier. "Ich hoffe, dass er gesund runterkommt und sich nicht wieder die Hand bricht", sagte die Mama und drückte ihrem Felix am Montag beim Olympia-Debüt in Sestriere ganz fest die Daumen.

"Er muss mit Hirn attackieren. Mit der Brechstange geht es nicht", sagte Cheftrainer Werner Margreiter nach dem frühen Scheitern. Sein Schützling schlug alle taktischen Anweisungen in den Wind: "Er hat in die falsche Schublade gegriffen, als hätte er den Kopf komplett weggeschaltet."

"Vom ersten Tor weg habe ich voll angegriffen und Vollgas gegeben", rechtfertigte sich Neureuther. Viel zu direkt steuerte der 21-Jährige, der die halbe Saison im Ski-Zirkus mit gebrochener Hand unterwegs war und deshalb eine "Olympia-Wild-Card" erhielt, die Tore an. Sein Ausfall auf der schweren Piste "Sises Giovanni Agnelli" war mit diesem Fahrstil vorprogrammiert. "Vielleicht habe ich einen Tick zu viel riskiert. Aber es ist Olympia, und da will man nicht unter die 30 kommen, sondern richtig vorne reinfahren", sagte er.

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