Schmitt meldet sich zurück: Ahonen gewinnt auch in Innsbruck

Schmitt meldet sich zurück
Ahonen gewinnt auch in Innsbruck

Der Finne Janne Ahonen hat seinen dritten Sieg auf der Vierschanzentournee feiern können. Er gewann das Sringen vor dem Polen Adam Malysz und dem Tschechen Jakub Janda. Mit seinem siebteb Platz machte Martin Schmitt einen Schritt mnach vorne.

HB INNSBRUCK. Als der Finne Janne Ahonen nach seinem dritten Sieg bei der Vierschanzentournee die Ski jubelnd in den Abendhimmel über Innsbruck streckte, genoss Martin Schmitt erstmals in dieser Saison den Trubel um seine Person. Mit Rang sieben machte der Furtwangener nach vielen Pleiten einen ersten Schritt aus der Krise und wurde am Bergisel bester Deutscher. "Ich habe lange genug auf diesen Augenblick gewartet. Jetzt bin ich total happy", jubelte er. Auch Bundestrainer Peter Rohwein stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. "Martin hat sich hervorragend geschlagen", lobte der Coach.

An Ahonen, der seinen zehnten Sieg im elften Weltcup-Springen feierte, kam in einem von wechselnden Windbedingungen geprägten Wettbewerb aber erneut keiner vorbei. "Wer jetzt noch gegen ihn wettet, kann Milliarden gewinnen", sagte Sven Hannawald, dessen Rekord mit Siegen in allen vier Springen nun wackelt. Sprünge auf 128,5 und 120 m sicherten Ahonen mit 243,8 Punkten den Erfolg und damit eine sichere Führung in der Tournee-Wertung. 49,1 Zähler trennen ihn vor dem letzten Springen am Dreikönigstag von dem am Montag zweitplatzierten Polen Adam Malysz (236,8/123,5+120). Dritter wurde der Tscheche Jakub Janda (232,5/122+118,5).

Ahonens Siegeszug wird für die Konkurrenz immer unheimlicher. Am Bergisel hatte der beste Athlet im ersten Versuch die besten Bedingungen. Nach seinem zehnten Saisonsieg, mit dem er sein Prämiengeldkonto auf knapp 157 000 Euro schraubte und langsam in alpine Dimensionen vorstößt, fehlt ihm nur noch ein Erfolg zum Rekord von Malysz und Schmitt, die es in einer Saison auf elf Siege brachten.

Neben Ahonen war Schmitt der glücklichste Athlet am Bergisel. Der viermalige Weltmeister landete bei 117 und 119,5 m. Im ersten Versuch hatte Schmitt noch nicht den richtigen Anstellwinkel der Ski. "Dadurch habe ich Höhe, Geschwindigkeit und damit auch Meter verloren. Es waren aber zwei gute Sprünge. Nervig war allein die Pause vor meinem Finalsprung", sagte der Furtwangener, der bei aller Freude realistisch blieb. "Ich habe hart gearbeitet, aber es ist noch ein längerer Weg zurück in die Weltspitze", bemerkte der 26-Jährige.

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