Schümann: „Ohnehin unsinnig“
Protest gegen Alinghi abgewiesen

Die fünfköpfige internationale America's-Cup-Jury hat den Protest von Team New Zealand gegen Titelverteidiger Alinghi abgewiesen.

HB VALENCIA. Die Neuseeländer hatten ihren Protest aus Zweifel an Alinghis korrektem System zum Setzen und Bergen des Großsegels nach dem vierten Rennen am Mittwoch eingereicht. Die Jury wies den Antrag nach sechsstündiger Verhandlung am Donnerstagnachmittag zurück.

Das Gremium schloss sich damit der Ansicht des Vermessungskomitees an, dass die Großsegel-Aufhängung der Alinghi am vergangenen Mittwoch beim Erfolg zum 2:2-Ausgleich in der Best-of-nine-Finalserie entgegen der Auffassung des Teams New Zealand regelkonform gewesen ist. Das fünfte Rennen findet am Freitag (15.00 Uhr/live auf arena und im ZDF Infokanal) statt.

Alinghi-Sportdirektor Jochen Schümann sagte: "Wir haben unser System korrekt vorgeführt und die Abweisung des Protestes erwartet. Der war ohnehin unsinnig." Insider hatten den Protest bereits am Vortag als psychologisches Störmanöver gewertet, um Alinghi am Ruhetag vor der fünften Begegnung am Freitag aus dem Rhythmus zu bringen.

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