Schwarzmeer-Stadt Sotschi
Russland richtet Olympische Winterspiele 2014 aus

Die russische Stadt Sotschi am Schwarzen Meer wird die Olympischen Winterspiele 2014 austragen. Sie setzte sich überraschend gegen den favorisierten Wettbewerber aus Südkorea soiwe Salzburg durch. Mit seiner Wahl hat das IOC sich für einen völlig neuen Weg entschieden – und zugleich die deutschen Hoffnungen auf Olympische Winterspiele beflügelt.

HB GUATEMALA-STADT. Sotschi setzte sich bei der Abstimmung im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) am Mittwoch in Guatemala-Stadt mit 51 zu 47 Stimmen gegen die südkoreanische Stadt Pyeongchang durch. Der österreichische Mitbewerber Salzburg schied bereits in der ersten Wahlrunde aus.

Bei der Präsentation in Guatemala-Stadt hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Vorzüge Sotschis gepriesen und „sichere, unterhaltsame und denkwürdige“ Spiele am Schwarzen Meer garantiert. Die Regierung will Sotschi mit 12 Mrd. Dollar (8,8 Mrd. Euro) in einen erstklassigen Wintersportort verwandeln, der die palmengesäumte Schwarzmeerküste mit den nahen Bergen des Kaukasus verbindet. Die Olympischen Winterspiele wurden nie zuvor in Russland ausgetragen.

Salzburg hatte sich bereits für die Winterspiele 2010 beworben, war damals aber ebenfalls in der ersten Runde ausgeschieden. Die Spiele in drei Jahren werden im kanadischen Vancouver ausgetragen. Der österreichische Bundespräsident Alfred Gusenbauer bedauerte die Niederlage Salzburgs. Wenn es um das olympische Ideal gehe, sei Salzburg die erste Wahl, sagte er. Wenn jedoch Geopolitik und Geld eine Rolle spielten, „dann haben wir keine Chance“.

Russische Sportler und Politiker werteten die Zustimmung des IOC als Lohn für eine anstrengende Bewerbung. „Der Sieg Sotschis ist eine weltweite Anerkennung für das neue Russland“, sagte Vize-Regierungschef Alexander Schukow in Guatemala-Stadt.

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