Schweiz
Zittersieg für die Eidgenossen - Schweden souverän

Die Schweiz ist mit einem Zittersieg in die Weltmeisterschaft in Russland gestartet. Die Eidgenossen schlugen Lettland in Gruppe A mit 2:1. Titelverteidiger Schweden schoss Italien mit 7:1 aus der Halle.

Mit einem knappen 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)-Zittersieg gegen Lettland ist die Eishockey-Nationalmannschaft der Schweiz in Gruppe A in die Weltmeisterschaft in Russland gestartet. Die Eidgenossen machten damit den ersten großen Schritt Richtung Viertelfinale. Im zweiten Spiel der Gruppe fertigte Titelverteidiger und Olympiasieger Schweden Italien mit 7:1 (2:1, 4:0, 1:0) ab. Ex-Weltmeister Slowakei dagegen ließ es im ersten Spiel der Gruppe B ruhig angehen und kam zu einem 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) gegen Norwegen. Damit übernahm die Slowakei vor Kanada die Tabellenführung.

Vor 2 800 Zuschauern in Mytischtschi erzielten Marek Uram (12.), Zdeno Chara von den Boston Bruins (13.) und Branko Radivojevic von Minnesota Wild (38.) die Tore für den nächsten deutschen Vorrundengegner Slowakei, das mit nur fünf NHL-Profis antrat. Stürmerstar Marian Gaborik (Minnesota), der bereits nominiert war, fehlte noch.

Bei den Norwegern, die am Mittwoch (14.15) auf die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) treffen, machte Torhüter Pal Grotnes bei den ersten Gegentoren keine gute Figur. Danach hielten die "Wikinger" gegen den Favoriten allerdings gut mit.

Rückstand lässt Schweden kalt

In Moskau überraschten die Italiener die Tre Kronor mit dem frühen 1:0 durch Giorgio de Bettin (4.). Johan Davidsson (16., 29.), Fredrik Emvall (18., 26), Tony Martensson (24.), Jonathan Hedström (30.) und Per Hallberg (52.) schossen den standesgemäßen Sieg für den achtmaligen Weltmeister heraus, der als einzigen NHL-Profi Alexander Steen (Toronto Maple Leafs) aufbot.

Auch die Schweizer gerieten gegen Lettland durch ein Tor von Lauris Darzins (29.) in Rückstand. Aber Adrian Wichser (36.) und Sandy Jeannin (40.) sicherten dem Olympia-Sechsten den Auftaktsieg und damit den ersten Schritt auf dem Weg ins WM-Viertelfinale.

© SID

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