Schwimmen DM
Favorit Rupprath schwimmt vorne weg

Mit Vorlaufsiegen über 50m Rücken und 50m Schmetterling untermauerte Thomas Rupprath bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen seine Favoritenstellung. Auch Annika Liebs hat zwei Mal Gold im Visier.

Bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer in Essen gehört Thomas Rupprath zu den großen Favoriten. Und der fünffache Titelverteidiger aus Hannover legte gleich gut vor und hält Kurs auf seine ersten beiden Goldmedaillen. Der 28-Jährige feierte über seine Weltrekordstrecke 50m Rücken sowie 50m Schmetterling souveräne Vorlaufsiege.

Über die Rückendistanz blieb Rupprath in 23,87 als einziger Schwimmer unter 24 Sekunden. Hinter dem 57-maligen deutschen Meister schwammen auch die Youngster Marco Di Carli (Sögel/24,25) und Helge Meeuw (Wiesbaden/24,51) ins Finale. Über 50m Schmetterling lag Rupprath in 23,70 Sekunden vor dem 18 Jahre alten Jugend-Europameister Steffen Deibler (Biberach/23,80).

Lokalmatador Mark Warnecke verpasst das Finale

Weltmeister Mark Warnecke verpasste unterdessen bei seinem ersten Auftritt am zweiten Wettkampftag in Essen den Endlauf. Der 35 Jahre alte Lokalmatador, im Juli Weltmeister über 50m Brust, wurde über die doppelte Distanz in 1:02,08 Minuten im Vorlauf nur Siebter. Die Bestzeit legte Jens Kruppa (Riesa) in 1:00,74 Minuten vor.

Annika Liebs schwimmt weiter in Topform

Bei den Frauen schaffte Anne Poleska (Essen) über 100m Brust als Sechste den Sprung ins Finale. Die Olympiadritte und WM-Zweite über die doppelte Distanz hatte in 1:09,20 Minuten gut eine Sekunde Rückstand auf die Vorlaufschnellste Simone Weiler (Heidelberg/1:08,15). Titelverteidigerin Sarah Poewe (Wuppertal/1:08,21), die aus Studiengründen nicht bei den Europameisterschaften in Triest (8. bis 11. Dezember) starten wird, brachte sich als Zweite für das Finale in Position.

Ein Nachwuchstrio schwamm sich in die Favoritenstellung für den Endlauf über 200m Freistil. Die beiden 19-jährigen Benjamin Starke (Cottbus) und Paul Biedermann (Halle/Saale), der am Donnerstag bereits den Titel über 800m Freistil gewonnen hatte, schlugen vor Steffen Deibler an. Chancen auf ihren zweiten Titel hat die Staffel-WM-Zweite Annika Liebs. Die Würzburgerin schwamm einen Tag nach ihrer Goldmedaille über 400m Lagen auch über 200m Rücken als Schnellste ins Finale.

© SID

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