Schwimmen DM
Hannover hat Mannschafts-Titel vor Augen

Bei den deutschen Meisterschaften der Schwimmer haben die Wasserfreunde 98 Hannover nach dem ersten Tag beste Chancen auf die Titelverteidigung. Die Niedersachsen führen klar vor Dortmund und Neukölln Berlin.

Nach Tag eins der deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schwimmer haben die Wasserfreunde 98 Hannover beste Aussichten auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die Niedersachsen sicherten sich vor heimischem Publikum auf der 25-m-Bahn des "Stadionbades" mit 14 888 Punkten die Führung. Aufsteiger SG Dortmund (14 287) und die SG Neukölln Berlin (13 879) folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Dagegen muss bei den Frauen Titelverteidiger SV Nikar Heidelberg um den erneuten Erfolg bangen. Der bislang neunfache Meister liegt mit 13 188 Punkten nur auf Rang vier. In Führung die SSG Erlangen als Vorjahresdritter (13 557), für die es der erste Titel überhaupt wäre. Dahinter folgen Aufsteiger SV Halle/Saale (13 539) und die SG Frankfurt/Main (13 403).

Steffen meldet sich eindrucksvoll zurück

Knapp zwei Wochen vor den Deutschen Winter-Meisterschaften und der gleichzeitigen WM-Qualifikation an gleicher Stelle in Hannover (23. bis 26. November) meldete sich bei den Frauen Britta Steffen nach dem doppelten Fingerbruch zurück. Die vierfache Europameisterin von Budapest legte für die SG Neukölln Berlin die 50m Freistil in 24,56 Sekunden zurück. Stark auch Rückenspezialistin Antje Buschschulte (Magdeburg) mit 54,28 Sekunden über 100m und 1:57,30 Minuten über 200m Freistil.

Für Titelverteidiger Hannover gewann Thomas Rupprath die 50m Rücken in 23,76 Sekunden, die 100m Rücken in 51,95 und die 100m Lagen in 53,70. Über 200m Brust verfehlte Teamkamerad Kamil Kasprowicz in 2:10,63 Minuten den deutschen Rekord nur um 0,48 Sekunden.

Bereits als Aufsteiger stehen bei den Männer die nach acht Jahren ins Oberhaus zurückkehrende SSG Saar Max Ritter (26 436) und nach elf Jahren Erstliga-Abwesenheit der DSW zwölf Darmstadt (25 385) fest. Bei den Frauen gelang in Baunatal dem SC Wiesbaden (24 363) und dem Atmv-FTV Hamburg (23 751) der erstmalige Sprung in die erste Bundesliga.

© SID

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