Schwimmen DM
Hannoveraner schwimmen am schnellsten

Bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schwimmer hat der SV Wasserfreunde 98 Hannover seinen Titel vor heimischem Publikum erfolgreich verteidigt. Der SV Halle gewann überraschend die Frauen-Konkurrenz.

Die deutsche "Schwimm-Hauptstadt" heißt weiterhin Hannover. Bei den nationalen Schwimm-Mannschaftsmeisterschaften konnte der SV Wasserfreunde 98 Hannover seinen Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen. Vor heimischem Publikum sammelte die Mannschaft von Trainer Frank Lamodke auf der 25m-Bahn 29,381 Punkte und verwies den überraschend starken Aufsteiger SG Dortmund (28,476) auf Platz zwei. Dritter wurde die SG Neukölln Berlin (27,921), die zuletzt 2004 den Titel gewonnen hatte.

Für eine kleine Sensation sorgte bei den Frauen der SV Halle/Saale. Der Aufsteiger setzte sich in einem spannenden Vierkampf knapp mit 26,916 Punkten durch und holte sich damit zum ersten Mal den Titel. Dabei wurden die SSG Erlangen (26,861), die SG Frankfurt/Main (26,516) sowie Titelverteidiger SV Nikar Heidelberg (26,414) auf die Plätze verwiesen.

Knapp zwei Wochen vor den deutschen Winter-Meisterschaften und gleichzeitiger WM-Qualifikation an gleicher Stelle in Hannover (23. bis 26. November) meldete sich bei den Frauen Britta Steffen nach überstandenem doppelten Fingerbruch zurück. Die vierfache Europameisterin von Budapest legte dabei beim Siebten SG Neukölln Berlin die 50m Freistil in 24,56, die 100m Freistil in 53,66 Sekunden und die 200m Freistil in 1:56,72 Minuten zurück.

Rupprath glänzt für den Meister

Meister Hannover hatte in Thomas Rupprath eine seiner stärksten Waffen, der die 50m Rücken in 23,76 Sekunden, die 100m Rücken in 51,95 Sekunden, die 100m Schmetterling in 52,14 Sekunden und die 200m Schmetterling in 1:55,44 Minuten, sowie die 100m Lagen in 53,70 Sekunden zurücklegte. Über 200m Brust verfehlte Kamil Kasprowicz (ebenfalls Hannover) mit 2:10,63 Minuten den deutschen Rekord nur um 48 Hundertstelsekunden.

Am Tabellenende des Erstliga-Zwölferfeldes mussten bei den Männern der SC Chemnitz (25,328) und Wasserfreunde Spandau 04 (24,583) den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Bei den Frauen gab es für den 1. Münchner SC (23,582) und den SC Chemnitz (23,452) keine Rettung.

An ihre Stelle treten in der kommenden Saison bei den Männern die SSG Saar Max Ritter (26,436), die nach acht Jahren in das Oberhaus zurückkehrte, und nach elf Jahren Abwesenheit der DSW zwölf Darmstadt (25,385). Bei den Frauen konnten sich beim Aufstiegskampf in Baunatal der SC Wiesbaden (24,363) und dem Atmv-FTV Hamburg (23,751) durchsetzen, denen der erstmalige Sprung in die erste Bundesliga gelang.

© SID

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