Schwimmen DM
Rupprath schafft den Titel-"Hattrick"

Schwimmer Thomas Rupprath lässt der Konkurrenz bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen weiter keine Chance. Durch einen Erfolg über 100m Lagen sicherte sich der 28-Jährige seinen dritten Titel.

Zum 60. Mal hat sich Schwimmer Thomas Rupprath den Titel eines deutschen Meisters geholt. Bei den Kurzbahn-Titelkämpfen in Essen schwamm der 28-Jährige am Samstag in 54,10 Sekunden zu Gold über 100m Lagen und verwies dabei Titelverteidiger Oliver Wenzel (Neukölln/55,42) und Johannes Dietrich (Berlin/55,45) auf die Plätze. Es war der dritte Sieg für Rupprath, nachdem er am Vortag bereits über seine Weltrekordstrecke 50m Rücken sowie 50m Freistil triumphiert hatte.

"Darauf kann ich aufbauen"

"An die 60 werden in Zukunft nur wenige Schwimmer rankommen. Und für mich scheint die Kurzbahn-Saison ja wieder besser zu werden als die Langbahn-Saison. Darauf kann ich aufbauen", meinte Rupprath. In 54,10 Sekunden feierte er seinen Jubiläumssieg vor Titelverteidiger Oliver Wenzel (Neukölln/55,42) und unterbot dabei die Norm für die Kurzbahn-Europameisterschaften in zwei Wochen in Triest um fast eine Sekunde. In Norditalien hat Rupprath drei Einzeltitel zu verteidigen.

Am Freitag hatte der gebürtige Neusser, der seinen ersten DM-Titel auf der Kurzbahn 1995 in Waiblingen einfuhr, in Essen bereits über seine Weltrekordstrecke 50m Rücken sowie 50m Schmetterling triumphiert. Sonntag startet er noch über 100m Rücken und Schmetterling und hat damit die Chance, zum fünften Mal in Folge fünf Titel zu gewinnen.

Warnecke siegt über 50m Brust

Neben Rupprath glänzte am Samstag auch Weltmeister Mark Warnecke. Der 35-Jährige siegte über seine Paradestrecke 50m Brust in 27,01 Sekunden und unterstrich seine Titelambitionen für Triest. Dort will sich der Arzt zum vierten Mal nach 1998, 1999 und 2000 zum Kurzbahn-Europameister über die kürzeste Brustdistanz küren.

Bei den Frauen gewann Vorjahressiegerin Janne Schäfer (Wolfsburg) den Brustsprint. Europameisterin Sarah Poewe (Wuppertal), die schon vor einigen Wochen aus Studiengründen ihren Verzicht auf die EM erklärt hatte, wurde Vierte. Die Olympia-Dritte und WM-Zweite über 200m Anne Poleska hatte sich nicht für das Finale qualifiziert.

Deibler holt seinen ersten Titel

Seinen ersten Titel bei den Senioren sicherte sich die große DSV-Nachwuchshoffnung Steffen Deibler. Der 18 Jahre alte Jugend-Europameister schlug über 100m Freistil in 47,85 Sekunden als Erster an und schaffte damit ebenso die EM-Richtzeit wie Langbahn-Champion Marco Di Carli (Sögel) in 48,00.

Ihren dritten Titel in Essen holte am Samstag Annika Liebs (Würzburg). Die Staffel-Zweite der WM von Montreal setzte sich nach ihren Erfolgen über 400m Lagen und 200m Rücken auch über 200m Freistil durch. Zweifache Meisterinnen sind seit Samstag Daniela Samulski (Wuppertal) und Annika Mehlhorn (Baunatal). Die 21 Jahre alte Samulski, die am Freitag bereits über 50m Schmetterling gewonnen hatte, siegte über 50m Rücken. Die frühere WM-Zweite Mehlhorn schwamm innerhalb von wenigen Minuten erst über 200m Schmetterling souverän zu Gold und machte anschließend auch über 200m Lagen ihr Meisterstück. WM-Starter Helge Meeuw (Wiesbaden) schaffte über 200m Schmetterling in 1:54,62 Minuten wie auf der Langbahn den Titelgewinnen und unterbot dabei die Norm für die EM fast um eineinhalb Sekunden.

© SID

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