Schwimmen DM
Steffen und Co. kämpfen um die WM-Tickets

Nach der grandiosen EM soll der neue deutsche Schwimmstar Britta Steffen auch bei den deutschen Wintermeisterschaften in Hannover groß auftrumpfen. Thomas Rupprath und Antje Buschulte sinnen hingegen auf Wiedergutmachun

Bei der EM in Budapest wurde Britta Steffen mit Medaillen geradezu überhäuft, doch bei den nationalen Wintermeisterschaften in Hannover will sich der neue deutsche Schwimmstar nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Immerhin gilt es sich dort auch für die Kurzbahn-EM in Helsinki und die WM 2007 in Melbourne zu qualifizieren. "Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden. Ich glaube, dass ich noch Reserven habe", schaut die 23-Jährige philosophisch Richtung Winter-DM.

Der Druck, der auf der neuen Hoffnung des DSV lastet, ist nach vier EM-Gold- und einer Silbermedaille immens. Vor allem will Steffen auch herausfinden, in welcher Form sie sich nach einem doppelten Fingerbruch befindet. "Der psychische Stress hat schon zugenommen. Ich gebe zwar keine Prognosen ab, aber ich will wissen, wo meine Grenzen sind - und noch weiß ich es nicht."

Erstes Höhentrainingslager soll für packende Wettkämpfe sorgen

Die nötige Fitness für die interessanten Wettkämpfe haben sich die Athleten im ersten Höhentrainingslager unter der Leitung des DSV-Sportdirektors Örjan Madsen in der Sierra Nevada geholt. Auch der 60-jährige Norweger glaubt dank der besonderen Vorbereitung an spannende Duelle in Hannover: "Ich bin 100 Prozent zufrieden mit dem Höhentraining und gehe davon aus, dass die Aktiven gute Leistungen zeigen werden."

Besonders das Duell über 200m zwischen Britta Steffen und Annika Liebs, die ebenfalls EM-Silber einheimsen konnte, dürfte die Zuschauer fesseln. Steffen schwimmt neben ihrer Weltrekordstrecke über 100m auch noch die 50m-Distanz.

Neues Schwimm-Traumpaar startet jeweils sechsmal

Besonders oft werden Helge Meeuw und Antje Buschulte ins Becken steigen. Mit Blick auf die WM, die vom 17. März bis 1. April 2007 in Melbourne stattfindet, hat sich das neue Traumpaar des deutschen Schwimmsports für jeweils sechs Einzelstarts gemeldet.

Für Thomas Rupprath und Anne Poleska gilt es hingegen um Wiedergutmachung. Nachdem der deutsche Rekordmeister und die Olympia-Dritte die EM-Norm verfehlt hatten, wollen sie bei der der DM wieder angreifen. Poleska bereitet sich dafür wieder bei ihrem Trainer Mike Lohberg in Florida vor.

Warnecke stellt Weichen für WM-Titelverteidigung

Mark Warnecke will hingegen die Weichen Richtung Titelverteidigung stellen. Der Essener will bei der nächsten WM unbedingt noch einmal ganz oben aufs Treppchen, nachdem er 2005 in Montreal über 50m-Brust zum ältesten Weltmeister überhaupt aufgestiegen war.

© SID

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