Schwimmen Doping
DSV verschärft Dopingkontrollen

Der DSV wird die internen Dopingtests verschärfen. Ab September soll auf Initiative von Sportdirektor Örjan Madsen für die 30 Olympia-Kandidaten ein erweiterter Athletenpass mit zusätzlichen Bluttests eingeführt werden.

Im Zuge der jüngsten Doping-Diskussionen im Radsport und in der Leichtathletik wird auch der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) seine internen Dopingkontrollen verschärfen. Auf Initiative des neuen DSV-Sportdirektors Örjan Madsen soll schon ab Ende September für die 30 Olympia-Kandidaten ein erweiterter Athletenpass mit zusätzlichen Bluttests vor und nach den jeweiligen Höhentrainingslagern eingeführt werden.

"Wir wissen um die generelle Doping-Problematik"

"Es ist wichtig, ein sogenanntes Blutprofil zu erstellen. Das ist auch im Sinne unserer Athleten, damit nach solchen Leistungen wie dem Weltrekord durch Britta Steffen gar nicht erst irgendwelche Vermutungen aufkommen können", sagte Madsen: "Wir wissen um die generelle Doping-Problematik und gehen das Thema deshalb offensiv an."

Bei jährlich drei geplanten Höhentrainingslagern fallen 180 zusätzliche Tests an. Die Blutuntersuchungen kosten den DSV pro Jahr etwa 30 000 Euro. "Aber am Geld wird es nicht scheitern", sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel.

© SID

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