Schwimmen Doping
DSV will Doping keine Chance geben

Der Deutsche Schwimm-Verband peilt im Kampf gegen Doping eine Vorreiter-Rolle an. Mit Beginn des ersten Höhentrainingslagers am heutigen Donnerstag werden die Kontrollen bei den Top-Athleten verstärkt.

Wenn die deutschen Schwimm-Asse heute ins erste Höhentrainingslager in der Sierra Nevada/Spanien (bis 27. Oktober) starten, bekommen sie als erste die Anti-Doping-Offensive des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zu spüren. So wird den Athleten unter Regie von Sportdirektor Örjan Madsen vor dem Abflug und unmittelbar nach der Rückkehr aus Spanien in der Frankfurter Flughafen-Klinik Blut entnommen. Die Blutabnahme dient zur Doping-Kontrolle und im Hinblick auf Olympia 2008 zur Dokumentation der Trainingsdaten.

DSV-Präsidentin Christa Thiel hatte Anfang August eine neue Initiative des DSV im Kampf gegen Doping ergriffen, um "unbegründeten Mutmaßungen den Boden zu entziehen, die die deutschen Weltrekorde bei der EM in Budapest in die aktuelle Doping-Diskussion einbezogen haben".

Mit 20 der aktuell 27 Mitglieder des neuformierten Top-Teams beginnt für die DSV-Schwimmer in der Sierra Nevada die zweijährige Olympia-Vorbreitung. Die Konzeption von Madsen sieht bis Peking insgesamt sechs vierwöchige Lehrgänge in der Höhe vor. Madsen will die Spitzen-Athleten des DSV 2007 und 2008 grundsätzlich an rund 170 Tagen im Jahr zusammenfassen.

Weltrekordlerin Janine Pietsch (Ingolstadt) hatte ihre Teilnahme an dem Lehrgang wegen einer Zahn-Operation kurzfristig absagen müssen.

© SID

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