Schwimmen Doping
Madsen fordert Wada zu mehr Dopingkontrollen auf

Der neue Sportdirektor des DSV hat die Welt-Antidoping-Agentur Wada um mehr Doping-Kontrollen gebeten. "Wir wollen jegliche Vermutungen im Keim ersticken", so Örjan Madsen.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) geht beim Thema Doping weiter in die Offensive: Der neue Sportdirektor Örjan Madsen bittet die Welt-Antidoping-Agentur Wada freiwillig um mehr Kontrollen. "In der nächsten Woche wird ein Schreiben an die Wada rausgehen, darin bitten wir um häufigere Untersuchungen", sagte Madsen am Rande der EM in Budapest.

Laut Madsen möchte der DSV zudem Blut- und Urinproben der eigenen Schwimmer einfrieren lassen, um nachträgliche Untersuchungen zu gewährleisten. "Darüber hinaus wollen wir, dass bei unseren Athleten auch Methoden angewendet werden, die noch nicht anerkannt sind", erklärte Madsen: "Wir wollen jegliche Vermutungen im Keim ersticken."

Auch interne Kontrollen werden verschärft

Zuletzt hatte der DSV bereits angekündigt, seine internen Dopingkontrollen zu verschärfen. Auf Initiative von Madsen soll schon ab Ende September für die 30 Olympia-Kandidaten ein erweiterter Athletenpass mit zusätzlichen Bluttests vor und nach den jeweiligen Höhentrainingslagern eingeführt werden. "Das ist auch im Sinne unserer Athleten, damit nach solchen Leistungen wie dem Weltrekord durch Britta Steffen gar nicht erst irgendwelche Verdächtigungen aufkommen können", sagte Madsen.

© SID

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