Schwimmen Doping
Örjan Madsen erklärt DSV-Schwimmer für sauber

DSV-Sportdirektor Örjan Madsen hat am Rande der WM in Melbourne Doping-Verdächtigungen kategorisch für haltlos erklärt: "Unsere Schwimmer sind diejenigen, die weltweit am häufigsten kontrolliert werden."

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat sich bei der WM in Melbourne noch einmal ausdrücklich gegen jegliche Doping-Verdächtigungen gegenüber seinen Athleten zur Wehr gesetzt. "Unsere Schwimmer sind diejenigen, die weltweit am häufigsten kontrolliert werden. Einige von ihnen sind allein in den letzten zwölf Monaten bis zu 16-mal getestet worden", sagte DSV-Sportdirektor Örjan Madsen auf einer eigens für ausländische Journalisten einberufenen Pressekonferenz.

Im Ausland - speziell in Australien - wird vor allem der Leistungssprung von Britta Steffen bei der EM im Vorjahr in Budapest argwöhnisch betrachtet. Die 23 Jahre alte Berlinerin war in Ungarn mit einem Einzelweltrekord sowie zwei Staffelbestmarken zu ingesamt viermal Gold geschwommen war. "Ich kann nicht mehr tun, als mich immer wieder testen zu lassen", hatte Steffen, die bei der Pressekonferenz nicht anwesend war, bereits im Vorfeld der WM erklärt.

DSV beugt mit Blutproben vor

Der DSV hatte schon vor seiner Abreise nach Australien noch mal unterstrichen, Wert auf eine rigorose interne Anti-Doping-Offensive zu legen. Vor und nach dem Höhentrainingslager in der Sierra Nevada sowie der Vorbereitung auf Gran Canaria wurden allen WM-Teilnehmern Blutproben entnommen, deren Ergebnisse auch der Nationalen Antidoping-Agentur (Nada) zur Verfügung gestellt wurden. Von allen WM-Startern wurden Proben eingefroren.

Darüber hinaus hatte die Nada in den Trainingslagern bei allen Athleten selbst unangemeldete Tests vorgenommen. Auch in Australien hatte die Nada am vergangenen Samstag einen Großteil der Mannschaft kontrolliert.

© SID

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