Schwimmen Doping
US-Schwimmer Gary Hall befürchtet Doping

Die jüngste Flut an Weltrekorden hat bei US-Schwimmer Gary Hall einen faden Beigeschmack hinterlassen. Der Sprint-Star befürchtet ein generelles Doping im Schwimmsport.

Für mächtig Wirbel im Schwimmsport hat US-Sprintstar Gary Hall gesorgt. Sechs Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking äußerte er generelle Dopingverdächtigungen. "Ich glaube nicht, dass die Flut an Weltrekorden allein auf die neuen Anzüge zurückzuführen ist. Ich denke, dass auch Doping ein Grund dafür ist - auch wenn ich keine Beweise dafür habe", sagte Hall, der in Peking über 50m Freistil das dritte Olympia-Gold in Folge anpeilt, am Rande der nationalen Ausscheidung in Omaha.

Eine Welle der Empörung löste Hall mit seinen Aussagen in Australien aus. "Gary Hall ist jemand, der gerne im Rampenlicht steht. Entweder soll er Beweise nennen oder seinen Mund halten", meinte Weltrekordhalterin Lisbeth Trickett, bei Olympia schärfste Rivalin der deutschen Goldhoffnung Britta Steffen.

© SID

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