Schwimmen EM
DSV-Athleten feiern "bronzenen" EM-Schlusstag

Auch am Schlusstag der Kurzbahn-Europameisterschaften in Triest waren die deutschen Schwimmer weiter erfolgreich. Mit drei weiteren Bronzemedaillen sicherten sich die DSV-Ahtleten den ersten Platz im Medaillenspiegel.

Besser hätte das Fazit für die deutschen Schwimmer nach den Kurzbahn-Europameisterschaften in Triest nicht ausfallen können. Die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sind aus den Negativschlagzeilen aufgetaucht und sehen als Nummer eins in Europa wieder mit einer gehörigen Portion Optimismus in die Zukunft. Für einen "bronzenen" Schlusstag sorgten der "doppelte Goldjunge" Thomas Rupprath (Hannover) über 100m Rücken, Simone Weiler (Heidelberg) über 100m Brust und Annika Liebs (Würzburg) über 200m Rücken.

"Diese Ergebnisse hätten wir in unseren kühnsten Träumen nicht erwartet. Ich bin beeindruckt, mit welcher inneren Einstellung hier jeder Einzelne angetreten ist. Es herrschte einfach eine innere Harmonie", meinte der scheidende Sportdirektor Ralf Beckmann.

Fünfmal Gold sowie viermal Silber und siebenmal Bronze bedeuteten wie in den vergangenen vier Jahren Platz eins im Medaillenspiegel. Zwar brachte es der DSV 2004 in Wien noch auf insgesamt 22-mal Edelmetall. Doch diesmal fehlte der Mannschaft gleich ein Dutzend Spitzenathleten wie Titelverteidigerin Antje Buschschulte (Magdeburg).

Beckmann warnt vor Euphorie

Allerdings schien auch im riesigen Schwimmkomplex Bruno Biancchi nicht alles rosarot für die deutschen Schwimmer. Denn schließlich gab es schon in den vergangenen Jahren immer wieder überragende Leistungen auf der Kurzbahn - und im Anschluss wieder bittere Pleiten im wichtigeren 50-m-Becken. So hob Beckmann, dessen Nachfolger im DSV noch gesucht wird, schon mal warnend den Zeigefinger: "Wir sind nicht gerade in Sektlaune angereist und so reisen wir auch nicht ab."

Auch die Konkurrenz schlief in Triest nicht. Insgesamt fielen acht Welt- und vier Europarekorde. Herausragend der Ungar Laszlo Cseh und die französische Olympiasiegerin Laure Manaudou mit je zwei Bestmarken bei drei Titeln.

© SID

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