Schwimmen EM
DSV holt bei EM Gold und Silber

Patrick Hausding und Sascha Klein haben bei der EM in Eindhoven Gold im Synchronspringen vom Turm gewonnen. Katja Dieckow sprang vom 3-Meter-Brett zu Silber.

Jubel im Lager des Deutschen Schwimm-Verbandes: Patrick Hausding und Sascha Klein haben sich bei den Europameisterschaften in Eindhoven (Niederlande) im Synchronspringen vom Turm den Titel gesichert. Katja Dieckow ist zu Silber vom 3-m-Brett gesprungen und hat nach Bronze vom 1-m-Brett ihre zweite Medaille gewonnen. Ditte Kotzian landete auf Rang fünf. Janne Schäfer wahrte über 50m Brust die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung mit Halbfinalbestzeit vor Kerstin Vogel. Für die große Show sorgte aber erneut der Franzose Alain Bernard, der über 50m Freistil in 21,50 Sekunden seinen dritten Weltrekord aufstellte.

Der Berliner Hausding und der Aachener Klein waren nach ihrem Triumph am späten Abend förmlich aus dem Häuschen. "Die letzten Tage haben sich ganz schön gezogen, aber jetzt ist es ein großartiger Moment", meinte Klein, der am Montag noch Einzelgold im Visier hat. Mit 453,24 Punkten verwies das DSV-Erfolgsduo Wadim Kaptur/Alexander Warlamau aus Weißrussland (427,35) und Konstantin Chanbekow/Oleg Wikulow aus Russland (426,24) souverän auf die Plätze zwei und drei.

Dieckow ließ sich auch nicht vom Ausfall der Technik aus der Ruhe bringen. "Das war ein bisschen wie Blindflug. Ich wusste überhaupt nicht, auf welchem Platz ich liege. Aber das war mir egal, weil ich mich ohnehin immer auf mich konzentriere", erklärte die WM-Siebte aus Halle/Saale und jubelte nach ihrem zweiten Streich: "Für mich ist die Bilanz hervorragend."

Kotzian verpasst als Fünfte das Podium

Mit 330,80 Punkten musste sich Dieckow nur der Russin Julia Pachalina (347,40) geschlagen geben. Die Berlinerin Kotzian, die zusammen mit Heike Fischer Synchron-Silber gewonnen hatte, lag 1,95 Zähler hinter der Dritten Olena Fedorowa aus der Ukraine (319,70) und verpasste damit Bronze wie vor zwei Jahren bei der EM in Budapest knapp.

Schäfer war nach dem Halbfinale über 50m Brust zufrieden. "Ich fühle mich ganz locker und gut. Ich hoffe, dass das im Finale auch so bleibt", meinte die für Wolfsburg startende Wahl-Engländerin, die in 31,23 Sekunden vor der überraschend starken Kölnerin Kerstin Vogel (31,58) lag. Franziska Hentke aus Halle/Saale verpasste hingegen über 200m Schmetterling als Neunte (2:11,37) knapp den Endlauf.

Bernard dritter Streich über 50m Freistil

Bernard unterbot im Halbfinale über 50m Freistil in 21,50 Sekunden die einen Monat alte Marke des Australiers Eamon Sullivan um sechs Hundertstel. Zuvor war Bernard schon über die doppelte Distanz in Halbfinale und Endlauf Weltrekord geschwommen.

Über 50m Rücken trat Anastasia Suewa mit Europarekord (28,05) die Nachfolge von Janine Pietsch (Ingolstadt) an, die ihren Start in Eindhoven wegen einer Erkältung abgesagt hatte. Die Russin holte sich den Rekord von der Spanierin Nina Zhivanevskaya zurück, die im Halbfinale (28,13) eine Bestmarke aufgestellt hatte, sich im Endkampf aber mit Platz zwei (28,11) begnügen musste.

© SID

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