Schwimmen EM
EM-Triumph für deutsche Lagenstaffel der Frauen

Die deutsche 4x50-m-Lagenstaffel der Frauen hat bei der Kurzbahn-EM in Debrecen die Goldmedaille geholt. Dabei legten Janine Pietsch, Janne Schäfer, Annika Mehlhorn und Britta Steffen eine Weltrekordzeit hin.

Bei der Kurzbahn-EM in Debrecen (Ungarn) ist die deutsche 4x50-m-Lagenstaffel der Frauen in Weltrekordzeit zum Titel geschwommen. Janine Pietsch (Ingolstadt), Janne Schäfer (Wolfsburg), Annika Mehlhorn (Baunatal) und Schlussschwimmerin Britta Steffen (Berlin) siegten wie im Vorjahr in 1:46,67 Minuten und blieben dabei 77 Hundertstel unter der alten Marke der Niederlande von 2005. Steffen nach ihrem Sieg über 100m Freistil und Schäfer (50m Brust) sind damit schon doppelt mit Gold dekoriert. Mit nun insgesamt 13-mal Edelmetall fehlt den Deutschen nur noch zweimal Edelmetall zur Ausbeute von 2006 in Helsinki.

Silber für Pietsch über 50m Rücken

Pietsch hatte nur wenige Minuten zuvor als Titelverteidigerin über 50m Rücken in 27,11 Sekunden Silber gewonnen und dabei nur gegen Sanja Jovanovic aus Kroatien das Nachsehen, die in 26,50 Weltrekord schwamm. Jovanovic blieb 33 Hundertstel unter der alten Bestmarke der Chinesin Li Hui von 2001. "Ich bin ein bisschen enttäuscht. Aber ich muss zugeben, dass ich an Jovanovic heute nicht rankommen konnte", meinte Pietsch zwischen ihren beiden Medaillenrennen.

Auch zum Abschluss am Sonntag haben unter anderem Steffen im Freistilsprint, Helge Meeuw als Halbfinalschnellster über 100m Rücken im Duell mit dem Olympia-Zweiten Markus Rogan (Österreich) und der deutsche Rekordhalter Thomas Rupprath über 100m Lagen noch beste Aussichten auf das Treppchen.

"Ich hoffe, dass das so weitergeht"

"Der positive Abschluss dieser EM ist für uns jetzt schon gewährleistet", meinte DSV-Präsidentin Christa Thiel und bescheinigte ihren Athleten, "einen guten Job" gemacht zu haben. "Das ist die konsequente Fortsetzung der guten Leistungen vom Weltcup in Berlin und der DM in Essen. Ich hoffe, dass das bis zur EM in Eindhoven und Olympia in Peking so weitergeht", so Thiel.

Überragender Mann der Titelkämpfe bleibt der Ungar Laszlo Cseh. Nachdem er über 200m und 400m Lagen jeweils mit Weltrekord zu Gold geschwommen war, kämpfte er am Samstag über 200m Schmetterling Titelverteidiger Pawel Korzeniowski (Polen) mit sechs Hundertsteln Vorsprung in 1:51,55 Minuten nieder und holte seinen dritten Titel. Ihre zweite Goldmedaille sammelte Frankreichs Superstar Laure Manaudou ein. Die Olympiasiegerin schlug über 400m Freistil (3:57,43) völlig ungefährdet als Erste an und feierte ihren dritten Titel in Serie.

Platz sieben schaffte der deutsche Rekordmann Steffen Deibler (Biberach/47,90) im mit Spannung erwarteten 100-m-Freistil-Rennen. Den Titel schnappte sich der Franzose Alain Bernard (46,39) vor Weltrekordler Stefan Nystrand (Schweden/46,73) und Langbahn-Weltmeister Filippo Magnini (Italien/46,90).

© SID

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