Schwimmen EM
Frauen-Staffel erreicht mit halber Kraft Finale

Auch ohne Britta Steffen und Annika Liebs hat sich die deutsche 4x200m-Staffel der Damen bei der Schwimm-EM für den Endlauf qualifiziert. Langstreckenkönig Thomas Lurz schied dagegen über 1500m im Vorlauf aus.

Die deutsche Frauenstaffel ist bei der Schwimm-EM in Budapest mit halber Kraft auch über 4x200m Freistil in den Endlauf eingezogen. Nach Weltrekord und Gold zum Auftakt haben die DSV-Damen damit ihre Chance auf einen erneuten Triumph gewahrt. In 8:06,58 Minuten qualifizierte sich das Quartett als viertschnellstes Team für das Finale. Dabei wurde die Berlinerin Britta Steffen nach ihrem Weltrekord am Vortag über 100m Freistil ebenso geschont wie die deutsche Meisterin Annika Liebs aus Würzburg.

"Wir brauchen die beiden mit aller Frische im Finale", erklärte DSV-Sportdirektor Örjan Madsen. Für Steffen und Liebs sprangen im Vorlauf Daniela Götz (Erlangen) und Nicole Hetzer (Burghausen) ein, die am Abend nach Silber über 400m Lagen auch über die halbe Distanz eine Medaillenchance hat.

Lurz geht im Becken baden

Langstreckenkönig Thomas Lurz aus Würzburg ging im 50-m-Becken auf der Magareteninsel hingegen baden. Für den Europameister über fünf und 10km platzte der Traum von einer weiteren Medaille über 1500m Freistil vorzeitig als Vorlauf-Elfter (15:17,75 Minuten). Im Halbfinale stehen die für Wuppertal startende Wahl-Amerikanerin Sarah Poewe als Sechste (2:32,28) über 200m Brust sowie Annika Mehlhorn (Baunatal) als Neunte (59,74 Sekunden) über 100m Schmetterling.

Das nächste Gold in der ungarischen Hauptstadt könnten dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) am Abend Janine Pietsch (Ingolstadt) oder Antje Buschschulte (Magdeburg) über 100m Rücken bescheren. 50-m-Weltrekordlerin Pietsch war am Vortag mit Bestzeit vor der Olympia-Dritten Buschschulte in den Endlauf eingezogen. Als Halbfinal-Dritter hofft zudem Youngster Helge Meeuw (Wiesbaden) über 50m Rücken auf seine erste große internationale Medaille.

© SID

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