Schwimmen EM
Meeuw meldet sich mit Bestmarke über 50m zurück

Nach seinem enttäuschenden siebten Platz über 100m bei der Schwimm-EM hat sich Helge Meeuw mit dem Halbfinaleinzug über 50m zurückgemeldet. Dabei setzte der 21-Jährige mit dem Briten Matthew Clay sogar die Bestmarke.

Youngster Helge Meeuw hat sich bei der Schwimm-EM in Budapest eindrucksvoll zurückgemeldet. Einen Tag nach seinem enttäuschenden siebten Platz über 100m setzte der fünfmalige deutsche Meister aus Wiesbaden über die halbe Distanz in 25,48 Sekunden zusammen mit dem Briten Matthew Clay die Bestmarke und zog mühelos ins Halbfinale ein.

"Das war schon besser. Ich hoffe, dass es jetzt läuft", meinte der 21-Jährige. Der Wuppertaler Steffen Driesen zog als Vierter (25,55) ins Halbfinale ein. Zuvor war Meeuw über 200m Schmetterling seiner Form und der Konkurrenz allerdings weiter hinterhergeschwommen. In 2:00,20 Minuten qualifizierte er sich als 13. nur mit Mühe für das Halbfinale.

Buschschulte stark über 100m Rücken

Auf dem besten Weg zur Wiedergutmachung ist Antje Buschschulte. Nach ihrer Disqualifikation über 50m Schmetterling überzeugte die Erfolgsgarantin aus Magdeburg über 100m Rücken als Vorlaufdritte (1:02,20). 50-m-Weltrekordlerin Janine Pietsch aus Ingolstadt blieb als Achte (1:01,85) noch unter den eigenen Erwartungen.

Deutlich verbessert präsentierte sich Paul Biedermann. Nach Platz 28 über 400m Freistil qualifizierte sich der 19-Jährige aus Halle in den wegen der Unwetter auf Mittwoch verschobenen Halbfinals über die halbe Distanz als Dritter (1:48,78) für den Endlauf.

Hetzer träumt von weiterer Medaille

Von weiterem Edelmetall darf Nicole Hetzer (Burghausen) nach Silber über 400m Lagen über die 200-m-Strecke träumen. Die deutsche Meisterin zog in 2:15,80 Minuten als Vierte ebenso ins Halbfinale ein wie Katharina Schiller aus Hildesheim (2:17,51) als Elfte. Annika Mehlhorn aus Baunatal (2:18,02) schied als dritte Deutsche auf Rang zwölf indes aus.

Ihren nächsten Streich plant am Abend Britta Steffen. Nach dem Fabel-Weltrekord mit der Staffel greift die neue Hoffnungsträgerin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) nach Gold über 100m Freistil. Im Halbfinale hatte die 22-Jährige aus Berlin in 54,21 Sekunden Bestzeit vorgelegt und ihren eigenen deutschen Rekord um acht Hundertstel verbessert.

© SID

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