Schwimmen EM
Rupprath bei Kurzbahn-EM auf Gold-Kurs

Bei der Kurzbahn-EM im italienischen Triest schwimmt Thomas Rupprath seinen ersten beiden Goldmedaillen im Einzel entgegen. Über 100m Schmetterling und 50m Rücken kann der Hannoveraner am heutigen Abend den Titel holen.

Die deutschen Schwimmer haben auch am zweiten Tag der Kurzbahn-Europmeisterschaften im italienischen Triest die Serie ihrer guten Auftritte fortgeführt. Gleich mehrere DSV-Athleten haben Medaillenchancen. Der Hannoveraner Thomas Rupprath schwimmt seinen ersten beiden Goldmedaillen im Einzel entgegen. Nachdem der 28-Jährige bereits am Donnerstag den Finaleinzug über 100m Schmetterling perfekt gemacht hatte, qualifizierte er sich nun auch über seine Weltrekordstrecke 50m Rücken locker als Vorlaufschnellster in 23,89 Sekunden für das Halbfinale. Beide Endläufe werden am Abend ausgetragen.

Rupprath, der in Triest für fünf Rennen gemeldet hat, stapelte nach seinem Vorlaufsieg tief: "Damit habe ich auf jeden Fall eine Medaillenchance." Da er auf beiden Distanzen deutlich die Bestzeit hinlegte und im Rücken-Sprint als einziger unter 24 Sekunden blieb, dürfte der Weg zu Gold aber nur über ihn führen. Den Hannoveraner plagen zwar Schulterprobleme, die ihn im Wettkampf nach eigener Aussage aber nicht beeinträchtigen. Neben dem gebürtigen Neusser darf sich im Rückensprint auch Olympia-Starter Marco Di Carli (Sögel) als Vorlaufvierter in 24,62 Hoffnungen auf Edelmetall machen.

Poleska mit Gold-Chancen

Auch die Olympia-Dritte und WM-Zweite Anne Poleska (Essen) hat sich die Goldmedaille zum Ziel gesetzt. Die Titelverteidigerin über 200m Brust kam in 2:25,08 Minuten als Fünfte der Vorläufe ins Finale. Noch fünf Hundertstel schneller war Simone Weiler (Heidelberg) als Vierte. "Das war schon hart, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet", meinte Poleska. Bestzeit legte die Olympia-Fünfte Agnes Kovacs (Ungarn) in 2:23,77 vor. Mit im Finale steht auch die WM-Dritte Mirna Jukic (Österreich/2:25,35).

Erneut einen guten Eindruck hinterließ der 18-jährige Steffen Deibler (Biberach). Einen Tag nach seinem deutschen Rekord und Platz vier über 50m Freistil zog er über die doppelte Distanz in 48,25 Sekunden ebenso ins Halbfinale ein wie Di Carli (48,61). Am Donnerstag hatten Janne Schäfer (Wolfsburg) über 50m Brust und die Lagenstaffel der Männer Gold gewonnen. Zudem sicherte sich der 19-jährige Paul Biedermann (Halle/Saale) Bronze über 400m Freistil.

© SID

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