Schwimmen EM
Rupprath schwimmt im Vorlauf allen davon

Bei der Kurzbahn-EM der Schwimmer in Helsinki hat Thomas Rupprath die schnellste Vorlaufzeit über 50m Rücken hingelegt. Auch über 100m Schmetterling strebt der 29-Jährige die Titelverteidigung an.

Thomas Rupprath schwimmt in Helsinki weiter obenauf. Beflügelt vom Weltrekord mit der Lagenstaffel hat der Schwimm-Profi bei der Kurzbahn-EM auch auf seiner Paradestrecke 50m Rücken Kurs Richtung Titelverteidigung eingeschlagen. Der 29-Jährige aus Hannover schwamm in 23,72 Sekunden die beste Vorlaufzeit und lag 33 Hundertstel vor Staffel-Partner Helge Meeuw. Der Neu-Frankfurter könnte nach Staffel-Gold und Silber über 200m Rücken zum Auftakt den deutschen Doppeltriumph am Abend perfekt machen.

"Natürlich war der Weltrekord mit der Staffel eine Befreiung. Ich fühle mich gut. Mal sehen, was möglich ist", erklärte Rupprath, der sich nach Rückschlägen auf der Langbahn im Sommer im 25-m-Becken wieder in seinem Element fühlt. Neben seiner Weltrekordstrecke 50m Rücken strebt Rupprath am Abend auch über 100m Schmetterling die erfolgreiche Titelverteidigung an.

Buschschulte mit doppelter Medaillenchance

Doppelte Medaillenchancen hat auch Antje Buschschulte. Die 27 Jahre alte Magdeburgerin musste sich über 50m Schmetterling im Vorlauf in 26,55 Sekunden nur der Niederländerin Inge Dekker (25, 72) geschlagen geben. Am Abend kommt es zudem zum Showdown über 100m Rücken zwischen Buschschulte und der französischen Titelverteidigerin Laure Manaudou.

Gleich zwei deutsche Medaillenanwärterinnen gehen über 200m Brust ins Finale. Die deutsche Wintermeisterin Birte Steven aus Hamburg schwamm in 2:25,46 Minuten vor der Britin Kirsty Balfour (2: 25,79) Vorlaufbestzeit. Titelverteidigerin Anne Poleska aus Essen qualifizierte sich in 2:26,06 als Dritte für den Endlauf und befindet sich wie Rupprath nach der verpassten Teilnahme an der Langbahn-EM wieder im Aufwind.

Auf Goldkurs liegt die 4x50m-Freistilstaffel der Frauen mit Daniela Götz (Erlangen), Daniela Samulski (Wuppertal), Meike Freitag (Frankfurt) und Annika Lurz (Würzburg) nach Vorlaufbestzeit in 1:38,84 Minuten. Eine starke Leistung zeigte auch die Dortmunderin Sonja Schöber (1:02,10) als Vorlaufdritte über 100m Lagen.

© SID

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