Schwimmen EM
Thiesmann will Titelkämpfe nur noch in der Halle

Bundestrainer Manfred Thiesmann hat sich nach dem wetterbedingten Abbruch des Finalabschnittes bei der Schwimm-EM eine Lanze für Hallenaustragungen gebrochen. "In der Halle ist man vor solchen Unwägbarkeiten sicher".

Das Unwetter bei der Schwimm-EM in Budapest und den dadurch bedingten Abbruch des Finalabschnittes hat bei vielen Beteiligten für Unmut gesorgt. Besonders Bundestrainer Manfred Thiesmann macht sich nach diesem Vorfall für eine generelle Durchführung von internationalen Meisterschaften in der Halle stark. "In der Halle ist man vor solchen Unwägbarkeiten einfach sicher. Außerdem drückt das schlechte Wetter auf das Gemüt und die Leistung der Athleten", sagte Thiesmann.

Nach den sintflutartigen Regenfällen waren die Halbfinals der Männer über 200m Freistil sowie der Endlauf der Frauen über 200m Rücken auf den Mittwoch verlegt worden. Bereits am vergangenen Samstag war ein Finale beim Synchronschwimmen wegen Unwetter auf den nächsten Tag verschoben worden.

Im Schwimm-Komplex auf der Margareteninsel waren Bauarbeiter und Techniker noch am Mittwoch mit Installationsarbeiten beschäftigt. Die Leitungen im Pressezentrum waren ausgefallen. Die TV-Übertragungen waren im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Betroffen war auch die ARD, deren Ausstrahlung aus Ungarn nach knapp drei Minuten ausgefallen war.

© SID

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