Schwimmen EM
Thompson bangt um "Aussie"-Dominanz

Die deutschen Siege bei der Schwimm-EM in Budapest lassen die Australier offenbar an ihrer Überlegenheit zweifeln. "Ohne Zweifel sind unsere Frauen nicht mehr so dominant wie noch vor zwölf Monaten", so Coach Thompson.

Die Galavorstellungen der deutschen Schwimmerinnen bei der EM in Budapest haben offenbar auch bei den bis dato so dominanten Australiern für reichlich Respekt gesorgt. Dessen Cheftrainer Alan Thompson sieht die Vormachtstellung seiner Athletinnen offenbar stark gefährdet. "Ohne Zweifel sind unsere Frauen nicht mehr so dominant wie noch vor zwölf Monaten", sagte der Coach der Tageszeitung Herald Sun mit besonderem Blick auf Britta Steffen (Berlin) und die drei Weltrekorde der deutschen Frauen in Ungarn.

Thompson nahm die Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ausdrücklich gegen Doping-Verdächtigungen in Schutz: "Es ist eine Schande, dass nach guten Leistungen immer wieder solche Fragen aufkommen. Es ist nach den Dopingfällen Floyd Landis und Justin Gatlin zwar leicht, auf dieses Thema aufzuspringen. Aber es gibt überhaupt keine Anzeichen dafür, in einem Atemzug über die Zeiten der deutschen Schwimmerinnen und Doping zu sprechen."

© SID

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